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Montag, 20. März 2017

Stundenlang an der Zapfsäule,

das ist ein bisschen einseitig und langweilig. Unser Leben
hat mehr zu bieten als so viel zu tanken. Unser Magen als
Benzintank, der dauerabgefüllt und überfüllt wird, das läuft
hastig und nebenbei: Hier ein Schokoriegel, da ein Hörnchen,
die Handvoll Gummibärchen, auf die paar Pralinen kommt es
auch nicht mehr an, ein Glas Sekt, weil es gerade was zu feiern
gibt, dazu wird Torte angeboten, zur Gewissensberuhigung mal
ein Apfel und vor dem Fernseher Knabbernüsse und Chips...
das ist alles ein bisschen viel auf einmal. Manchmal hat man
das Gefühl, das verselbständigt sich und lässt sich nicht mehr
abstellen. Superhilfreich sind drei ganz normale Mahlzeiten,
ausgewogen und bunt, mit je einem Drittel Kohlenhydrate dabei.
Die machen garantiert nicht dick, aber zufrieden satt.
Dreimal täglich getankt, das langt.

Ein schöner Teller voll zum Frühstück, das kann alte Essgewohnheiten sprengen
Dieser Lebensstil ist einfach zum Verlieben.

Genial normal und ohne Diät verlierst du überflüssige Pfunde und fühlst dich wie eine Wolke.
Drei Teller voll mit dem, was dir schmeckt.


Mittwoch, 8. März 2017

Trinken macht Spaß


Seit ich weiß, dass zwei bis drei Liter Wasser/Tee pro Tag total wichtig
und vielfach gesund sind, passe ich da viel besser auf. Es tut einfach gut.
Seit einiger Zeit trinke ich auch immer wieder Ingwer-Tee. Dafür schneide
ich eine frische Ingwerwurzel in Scheiben und friere sie ein, da schimmelt
sie garantiert nicht. Ein paar Scheiben reichen für mehrere Aufgüsse,
so gehaltvoll sind sie.
Und wenn ich im Sommer schnell einen kalten Tee brauche, hänge ich
ein paar Teebeutel mit intensivem Geschmack in eine Kanne und gieße
einfach mit Leitungswasser auf. Das funktioniert überraschend gut.



Samstag, 4. März 2017

Immer, wenn ich denke...

eigentlich bin ich doch ganz gut durchtrainiert und eine
neue Sportart ausprobiere, spüre ich Muskeln, von denen
ich gar nicht wusste, dass es sie gibt.
Letzte Woche kaufte ich mir einen Pilates-Ball, kostet nur
fünf Euro. Eine sehr lohnende Investition. Die Packungsbeilage
enthielt Übungen, die ich einfach mal ausprobiert habe.
Mannomann, das hat reingezündet! Und hat sich richtig gut
angefühlt. Ich kann nur empfehlen, das auch mal auszuprobieren.


Donnerstag, 23. Februar 2017

Wunder sind möglich

Wenn du denkst, du bist ein hoffnungsloser Fall und schaffst es eh nie,
dein Wunschgewicht zu erreichen und/oder zu halten, dann hast du
vielleicht eine Mauer im Kopf und denkst zu negativ über dich und
deine Fähigkeiten.
Das trifft auch auf andere Lebensbereiche zu. Eines meiner Kinder
hatte in Mathe meistens unterirdische Noten. Eine Vier war da ein
Grund zum Feiern. Das ging jahrelang so. Mein Kind war überzeugt,
dass es das halt nicht kann und dass seine Begabung eindeutig bei den
Sprachen liegt. Auch mehrere Schulwechsel haben den Zustand nicht
geändert. Und - soll ich ehrlich sein - auch ich als Mutter habe gedacht,
da kann man wohl nicht viel ändern. Das liegt eben in der Familie.
Seit diesem Schuljahr besucht mein Kind eine höhere Schule, die
nach Montessori-Prinzipien unterrichtet.
"Mathe macht mir auf einmal richtig Spaß und ich glaube einfach
nicht mehr, dass ich unbegabt bin", sagte es und präsentierte sein
Zwischenzeugnis mit einer Eins in Mathe.
Wenn du nach mehreren Diäten frustriert bist, ist das kein Grund
aufzugeben. Jeder kann lernen, ganz normal und ausgewogen zu
essen. Hole dir Unterstützung, z.B. durch das Buch "Lebe leichter -
genial normal zum Wunschgewicht" oder durch eine Gruppe -
in Bamberg startet wieder ein Kurs am Dienstag, den 25. April
um 18 Uhr in der Hainstraße 23, da kannst du in der ersten Stunde
kostenlos schnuppern. Außerdem biete ich Online-Coaching an,
Infos und Anmeldung unter lebeleichterbamberg@gmail.com
Weitere Infos findest du unter www.lebe-leichter.com

Montag, 20. Februar 2017

Endlich alles klar

Das war schon blöd neulich, dass ich mich tagelang richtig
kraftlos gefühlt habe. Ohne irgendeinen Infekt. So kenne ich
mich gar nicht. Kein Sport möglich. Und schlecht gelaunt war
ich auch. Vielleicht einige Extraportionen Essen? Außer auf der
Waage hat es keinen Unterschied gemacht. Das war mir dann
doch zu gruselig. Normalerweise düse ich nicht gleich zum Arzt.
Jetzt ließ ich aber doch mal mein Blut untersuchen. 
Siehe da, ich leide unter akutem Vitamin D-Mangel. Der Vorrat
im Winter ist jetzt ziemlich aufgebraucht. Zum Glück muss ich
nicht pfundsweise Rinderleber und fetten Seefisch essen, da gibt
es auch was zum Einnehmen. Und ich sollte meinen Sport wieder
öfter nach draußen verlegen, um Licht zu tanken. Das habe ich echt
vernachlässigt, indem ich viel Zirkeltraining und Trampolinschwingen
im Wohnzimmer gemacht habe. Dass Sport für mich indirekt auch
mal ungesund sein kann, hätte ich nicht gedacht.

Dienstag, 7. Februar 2017

Eigentlich ein Kindergebet,

aber es passt zu jeder Lebensphase. Weil es mir
so gut gefällt, schreibe ich das hier mal auf:

Alles dürfen wir ihm bringen,

was uns freut und was uns kränkt.

Darauf können wir vertrauen,

dass er gerne an uns denkt

und uns, wenn wir zu ihm rufen,

immer wieder neu beschenkt.

(Arnd Herrmann)

Wie gut, dass unser Glück nicht vom Frühling
allein abhängt, auf den wir noch einige Wochen
warten müssen. Jeder Tag enthält massenweise
Geschenke.
Ein besonderes Geschenk ist, dass ich heuer zum
zweiten Mal Großmutter werde. Konnte ich früher
nie nachvollziehen, weshalb Omas immer so
enkelhigh sind, aber mich hat es auch erwischt.



Montag, 6. Februar 2017

Wintersportliche Ambitionen


So viel Schnee und Eis neulich, das war schon toll.
Seit Jahren stand ich mal wieder auf Schlittschuhen
und eierte sehr unsicher herum. Nach einigem Üben
lief es runder und ich schob mich auf meinen Kufen
über den Hainweiher. Die Sonne schien mit all ihrer
möglichen Kraft, sodass ich im Gegenlicht den 
niedrigen Ast nicht sah. Zum Glück nicht auf 
Augen-, dafür aber auf Stirnhöhe. Tagelang lief
ich mit einer Schramme herum.

War hier schon ein Stück verheilt.




Dann hatte ich Gelegenheit, zum ersten Mal im Leben den Langlauf
auszuprobieren. Also kramte ich die Ausrüstung vom Dachboden.
Die Schuhe sahen schon sehr spröde aus. Für den Anfang würden sie
es tun. Taten sie aber nicht. Immerhin konnte ich zehn Minuten lang
reinschmecken, dann gaben sie den Geist auf. Die Sohlen lösten sich
komplett ab. War nicht so schlimm, ich warf alles ins Auto und walkte
mit meinen normalen Winterschuhen durch den tiefen Schnee. Hat auch
Spaß gemacht. Für das nächste Mal kaufe ich mir was Gescheites.