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Montag, 14. Januar 2019

Kick the habit

Die englische Sprache ist manchmal herrlich bildhaft.
"Befreie dich von einer Angewohnheit", könnte man
übersetzen. Wörtlicher geht es so:
"Schmeiß die Angewohnheit raus, gib ihr einen Tritt in 
den Hintern." Da steckt richtig Energie und Einsatz drin.
Energie und Einsatz zeigen auch meine Kursteilnehmer,
die sich nach einem langen Arbeitstag auf den Weg zum
Lebe leichter Abend machen und auch während der Woche
ihre guten neuen Gewohnheiten einüben. Ihr Lohn ist eine
verbesserte Gesundheit, Ermutigung und mehr Kleiderauswahl.
Stichwort Kleiderauswahl: Das Thema des letzten Kursabends
hieß "Lebe attraktiv". Sich selbst wertschätzen, das Beste aus
seinem Typ machen sind gute Bollwerke gegen Naschorgien.
In die Erarbeitung des jeweiligen Themas beziehe ich meine
Teilnehmer ja gern mit ein. So ließ ich sie entprechende Sprüche
aus einem - ja, was für einem Gefäß denn? -ziehen. Kein
Beautycase, ich nahm einen Turnschuh. Weil Bewegung auch
attraktiv macht. Und das waren die Sprüche:

"Kick the habit" 

"Wie alt willst du werden, bis du dich schön findest?"

"Bloß weil man älter ist, muss man nicht rumlaufen wie ein Sarg."
 (Der Spruch stammt von einer meiner Töchter.)

"Du bist weit mehr als die simple Reflexion in einer Glasscheibe."

"Ein gepflegtes Erscheinungsbild signalisiert, dass man sich selbst wertschätzt."

"Die Zeit vergeht so oder so. Aber versöhnt mit sich selber vergeht sie schöner."

"Erst annehmen, dann abnehmen."

"Fröhlichkeit und Zufriedenheit sind vortreffliche Schönheitsmittel."

"Das Äußere soll für das Innere sprechen."

"Sich vergleichen kostet Kraft. Stecke diese Kraft in dein eigenes Styling."




Dienstag, 8. Januar 2019

Deine Kleider haben ein Ziel

Für dieses Jahr wollen deine Kleider vor allem eins:
Ihr Vorsatz ist es, dich stets zu umschmeicheln, nicht
dich umzwängen. Hilfst du ihnen dabei? Mach vor allem
keine Diät, sondern iss möglichst normal. Wie wäre es mit
Lauch-Grünkohl-Pfannkuchen?
Für zwei Personen verrührst du 125g (Vollkorn-)mehl, 2 Eier,
250ml Milch, Salz und Pfeffer.
Während der Teig quillt, schneidest du je 125g Lauch und Grünkohl
klein und dünstest sie in wenig Öl in einer Pfanne bissfest.
Fülle das Gemüse um und gib nun die Hälfte des Teigs in die
Pfanne. Darauf verteilst du die Hälfte des Gemüses, gern kannst
du Schinken und/oder Käse zufügen. Lass die Pfannkuchen jeweils
bei milder Hitze fest werden, würze sie mit Paprikapulver und Salz.
Einen Teil des Gemüses kannst du durch Broccoli ersetzen. 😋
Guten Appetit!



Mittwoch, 2. Januar 2019

Neues Jahr, neues Glück

Jeder einzelne Tag ist ein Geschenk und steckt voller kleiner Geschenke.
Wenn das Wetter auf nasskaltgraugriesgrämig macht, na und? Dann geh
ins Hallenbad schwimmen, hinterher fühlst du dich großartig. Oder schau
dir ein Museum, eine Ausstellung an. Leben ist, was du draus machst.
Du bestimmst, wo es lang geht. 
Auch beim essen. Du entscheidest selbst, was und wie viel du isst, was
dir gut tut und was nicht. Nein heißt nein.
Das viele Süße der letzten Wochen muss ich ein wenig dosieren um
mich selbst auszutricksen. Klar könnte ich alle Pralinen und Kekse
auf einmal essen, dann hätte ich meine Ruhe. Will ich aber nicht.
Meine Alternative: Ab in die Gefriertruhe, da hole ich mir immer mal
eine Kleinigkeit als Dessert.


Dienstag, 1. Januar 2019

Ich wünsche dir...

  • ein gutes neues Jahr,
  • dass du ja sagst zu sportlicher Bewegung, pfeifegal, wie das Wetter ist,
  • dass du nein sagst zu Essen, das du für diesen Tag nicht mehr brauchst,
  • dass du das Beste aus deinem Leben und deinen Umständen machst,
  • dass du mutig deine Begabungen auslebst,
  • dass du dich und andere magst, einfach, weil wir Gottes geliebte Geschöpfe sind.

Montag, 17. Dezember 2018

Von Kindern lernen

Was tun Kinder an Weihnachten? Sie spielen, basteln und malen mit ihren
neuen Geschenken. Was tun Erwachsene an Weihnachten? In unserer Kultur
hat essen und trinken an den Feiertagen einen extrem hohen Stellenwert.
Wer sagt denn, dass wir allzu Hochgezüchtetes mitmachen müssen?
Wie schön, dass wir ohne Verbote von allem essen dürfen. Genießen ohne
sich vollzustopfen, das ist doppelter Genuss. Beziehungen, Fröhlichkeit,
gemeinsame Unternehmungen, Spiele und abenteuerliche Spaziergänge
bleiben in der Erinnerung viel angenehmer und ausgefüllter haften als
ein übervoller Magen. Am ersten Januar sind wir uns dann selber riesig
dankbar, wenn wir nicht mit drei Kilos zu viel ins neue Jahr starten.
Von Kindern können wir lernen, wie leidenschaftliches Leben geht:
Aufgehen in einer intensiv gelebten Tätigkeit. Da wird essen zu einer
schönen Nebensache. Ein leidenschaftlicher Lebensstil ist ein figur-
freundlicher Lebensstil. Das war auch Thema der letzten Lebe leichter-
Stunde. Dazu habe ich eine Pyramide gebastelt, denn ein leichter,
leidenschaftlicher Lebensstil ist spitze.





























Donnerstag, 13. Dezember 2018

Erst schwer, dann leicht

So ist das mit neuen Gewohnheiten: Sie fühlen sich sperrig, unpassend
und unattraktiv an. Manchmal sehr unbequem.
So wie dieser komische Stein, den scheinbar kein Mensch braucht.



Abnehmen kann phasenweise anstrengend sein. Alte Gewohnheiten glotzen um die Ecke
und wollen ihre Stammplätze einnehmen. Ätsch, neu besetzt. Mit drei sattmachenden,
vielseitigen Mahlzeiten, mehr Bewegung, mehr Wasser, keinem Zwischendurchnaschen
mehr. In diese Gewohnheiten kannst du dich glatt verlieben. Weil du dich mit der Zeit an
sie gewöhnst und weil die Ergebnisse so schön sind.


Dienstag, 4. Dezember 2018

Greifbar und spielerisch

Keine Ahnung, wie ich zu der Einsicht kam, dass ein Würfel sechs Seiten hat.
In einer spontanen Eingebung verknüpfte ich das mit den sechs guten
Grundsätzen von Lebe leichter und erinnerte mich an die Märchenbilder,
die durch Drehen der Würfelreihen neue Bilder hervorzaubern.
Gedacht, gebastelt: Wie ging nochmal die Schablone eines Würfels?
Einige Schnipsel-und Klebeeinheiten später hatte ich etwas Neues für
die Kursstunde "Lebe verändert" - Wie kriegt man das mit guten neuen
Gewohnheiten gebacken? Die Definition für "gewöhnen" heißt "vertraut
machen durch dauernden Umgang, durch Wiederkehr des Gleichen".
Gebetsmühlenhaft wiederkäuen ist mir zuwider, so ließ ich die Würfel
sprechen. Für den Grundsatz Bewegung wählte ich die Farbe rot, denn
für manche Menschen ist Sport ein rotes Tuch.