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Mittwoch, 28. Juni 2017

Der beste Weg zur Gesundheit...

...ist der Fußweg, so hat es Sebastian Kneipp gesagt. Finde ich irgendwie auch,
auch wenn es so schön bequem ist, mal eben das Auto zu benutzen. Aber am
Sonntag gingen mein Liebster und ich zu einer Feier den Berg hinauf zu Fuß.
Wir waren auch nicht langsamer als die, die mit dem Auto kamen.
Trotzdem: Der Kalorienverbrauch bei so einer Aktion hält sich in Grenzen.
Da habe ich beim Kuchenverbrauch meinen bewährten Trick angewendet:
Von jeder Sorte ein "Versucherla" = überschaubare Menge + maximales 
Geschmackserlebnis + gutes Gefühl.






Donnerstag, 15. Juni 2017

Lasst Puppen sprechen



Gestatten, mein Name ist Finchen. Eigentlich Josefine, aber alle nennen mich Finchen.

Stellt euch vor, was neulich los war!

Ich habe geträumt, dass ich schlagartig über Nacht 15 Kilo abgenommen habe.

Als ich aufwachte, habe ich gemerkt, dass es Wirklichkeit war. 

Mein Bauch war weg.

Na, dann hab ich wie gewohnt gegessen: 3 Krapfen zum Frühstück, 3 Paar Bratwürste zum 

Mittagessen und drei Seidla Bier zur Brotzeit.

Es war ja genug Platz da.

Ihr könnt euch denken, bald waren die 15 Kilo wieder drauf.

Meine Freundin hat mich so lange beschwatzt, bis ich mit in einen Lebe leichter Kurs kam.

Eigentlich fand ich das albern, richtig essen lernen.

Naja, man isst halt einfach, wenn man Hunger hat, oder?

Im Kurs hab ich mich richtig aggressiv gefühlt. Ich wäre ja sowas von explodiert,

wenn die Kursleiterin mir alles Mögliche verboten hätte.

Wie erstaunt war ich, dass sie mir alles erlaubt hat! Sogar meine Lieblingsspeisen!

Sie hat mir erklärt, dass ein Teller voll pro Mahlzeit für meinen Bedarf reicht und dass dieser immer 

ein Drittel Obst oder Gemüse enthalten soll. Außerdem hab ich mir angewöhnt, mehr Wasser 

zu trinken und mich sogar aufgeschwungen, jeden Tag was für meine Fitness zu tun.

Lauter klasse neue Gewohnheiten hat die gute Frau mir antrainiert.

Jetzt sind die 15 Kilo wieder weg. Und das bleiben die auch. Wegen meinen neuen Gewohnheiten.

Zweimal in der Woche ein Bier, das ist ein gesundes Maß, hat die Kursleiterin gesagt.

Juchu, ich geh jetzt eins trinken und wünsche dir noch einen schönen Tag.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Schönes Wortspiel


Eine Teilnehmerin des aktuell laufenden Bamberger Lebe leichter-Kurses
teilte uns gestern ein cleveres Motto mit, wenn die Versuchung nach
zuviel Essbarem lockt:

- Ausweichen
- Aufschieben
- Ablenken
- Abhauen

Das klingt doch ganz nach: Wir sind nicht Opfer unserer Umstände,
sondern Gestalter unseres Lebens.

Montag, 22. Mai 2017

Eine Marathonläuferin berichtet

Das war eine sehr anregende, nette Begegnung mit der sächsisch
sprechenden Frau. Früher hatte sie in Sport die Note Vier.
Als Erwachsene begann sie freiwillig zu laufen, meist mit
einer ebenfalls untrainierten Freundin. Sie steigerte sich Schritt
für Schritt. Der Anlass dafür war ihr Arbeitsbereich bei einer
Krankenkasse: Hilfsmittel für gebrechliche Menschen wie
Krücken, Treppenlifte, Rollstühle, Spezialbetten, etc.
"So willste mal nich enden", hatte sie für sich selbst gefolgert
und sich bis zum Marathonlauf gesteigert. Respekt!

Dienstag, 16. Mai 2017

Was beim Trinken alles passieren kann

Ich goss heißes Wasser auf die Ingwerscheiben, ließ eine Weile
ziehen und nahm einen Schluck. Das schmeckte seltsam gemüsig,
ganz und gar kein Ingweraroma. Beim näheren Hinsehen erkannte
ich, dass ich in der Tiefkühltruhe versehentlich in die Tüte mit den
Meerrettichscheiben gegriffen hatte. Nein, Meerrettichtee ist wirklich
nicht zu empfehlen. Später machte ich mir eine Kanne leichten
grünen Tee, freute mich drauf und wunderte mich beim Trinken.
Konnte mich nicht erinnern, dass er ein so krasses Zitronenaroma
hatte. Was war passiert? Von mir unbemerkt war mein Liebster
dem Kalk im Wasserkocher mit Zitronensäure zu Leibe gerückt.
Manchmal gibt es halt verrückte Tage. Das Trinken lasse ich mir
trotzdem nicht verleiden, weil es mir einfach gut tut. Im Zweifelsfall
einfach Wasser, unser Lebenselixier.

Wasser ist Wonne, wannenweise.
Wasser ist Wohltat, tatendurstig.
Wasser ist Wissen, Hirn will schwimmen.




Dienstag, 9. Mai 2017

Was zu viel ist, ist zu viel

Unser Sättigungsgefühl ist ein Sensibelchen und braucht vor allem eines: ZEIT.
Wer zu schnell isst, merkt nicht, wann er schon satt ist. Da kommt rasch mal
so eine Menge zusammen:



Der Magen ist zwar ein Verwandlungskünstler und kann sich dehnen,
aber richtig gut fühlt sich diese vereinnahmte Menge nicht an.

Das nächste Bild zeigt eine normale, ausgewogene Tellermenge:


Langsam genießen und angenehm satt werden, was für eine Lebensqualität!

Donnerstag, 27. April 2017

Was soll ich mit roten Linsen bloß machen?

Diese kleinen Nährstoffkraftwerke sehen sehr hübsch aus und passen
wunderbar in eine Lasagne. Dies stellte ich erleichtert fest, denn
unserem Gast hat es echt geschmeckt. 

Hier die Zutaten und wie Du vorgehst:

1 Zwiebel, 3 Möhren, 1 EL Öl, 1 Dose stückige Tomaten (Du kannst
aber auch 400 g frische Tomaten würfeln), 125 g getrocknete rote Linsen,
1 Löffel getrockneter Majoran, 1 kleine Zucchini (etwa 150 g), Salz, Pfeffer,
6 große Lasagneplatten (oder du nimmst mehrere kleine),
100 g Crème fraîche, 50 g geriebener Käse

Würfle Zwiebel und Möhren und dünste sie im Öl in einer Pfanne.
Gib Tomaten und 350 ml Wasser dazu.
Rühre immer wieder um.
Gib Linsen, Majoran, Salz und Pfeffer hinein.
Lass es 5 bis 8 Minuten zugedeckt köcheln.
Rühre dazwischen wieder.
Schneide die Zucchini in dünne Scheiben.
Befülle die Auflaufform schichtweise mit Soße, Lasagneplatten, Zucchini.
Schließe mit Soße ab und gib Crème fraîche sowie den Käse darüber.
Backe die Lasasgne bei 200 Grad etwa eine halbe Stunde.

Dabei werden die Linsen weich und haben einen angenehmen Biss.