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Samstag, 25. Juli 2015

Den Sommer genießen

Bevor die Hitze mich fertig macht, versuche ich lieber,
mit ihr fertig zu werden. Wenn ich mal richtig gut bin
und es schaffe, bei noch kühler Morgenfrische aufzustehen,
ist ein Lauf keine Quälerei, sondern tut meinem Kreislauf so
richtig gut. Wenn ich den Zeitpunkt versemmelt habe, gibt es
eine weitere Option: Mein Liebster geht gerne angeln und so
liegt es nahe, dass wir zum Baggersee aufbrechen, wo ich sehr
gerne schwimme. Das ist dann immer wie ein Mini-Urlaub.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Neuer Name

Mit sehr wertgeschätzten Bekannten gingen mein Liebster und ich
griechisch essen. (Hmmm, Bohnen mit Schafskäse und Krautsalat,
ein neues Geschmackserlebnis.) Sie fragte: "Wie geht es dir mit ...
wie heißt das noch mal? Lebe wohl?"
Wir haben so gelacht. Natürlich heißen die Kurse Lebe leichter.
Aber Lebe wohl passt auch gut;

Lebe wohl, Dauerfuttern.
Lebe wohl, Diätstress.
Lebe wohl, Komfortzone.
Lebe wohl, Langeweile.
Lebe wohl, Selbstverachtung.
Lebe wohl, Übergewicht.
Lebe wohl, Maßlosigkeit.
Lebe wohl, Bewegungsresistenz.
Lebe wohl, Lebensmittelverbot.
Lebe wohl, Frustessen und Stressessen.
Lebe wohl, Selbstverdammnis.
Lebe wohl, alte Gewohnheit.

Willkommen stattdessen freies, selbstbestimmtes, leichteres Leben!
Es macht mir so viel Freude, Menschen auf diesem Weg zu begleiten
und zu motivieren. Jetzt ist erstmal Sommerpause, im September geht
es wieder los. Wann und wo Kurse stattfinden, steht bei www.lebe-leichter.com

Montag, 13. Juli 2015

Hätten Sie's gewusst?

Blenden wir zwei Jahrzehnte zurück. Eine meiner Töchter brütet
über einer Heimat- und Sachkundeprobe. Thema: Essen und Ernährung.
Speziell über einer Frage brütet sie: Weshalb sollte man abends nicht
mehr so viel essen?
Na? Welche Antworten fallen Ihnen ein? Vielleicht diese:
Weil man sonst Blähungen kriegt.
Weil das mit Schlank im Schlaf sonst nicht hinhaut.
Weil das Insulin zu vorgerückter Stunde Feierabend macht.
Weil man sonst sein Frühstück nicht mag.
Weil das eine schlechte Angewohnheit ist.
Mein Kind schrieb Folgendes in die Zeile unter der Frage:
"Weil sich in der Nacht sonst Speckfalten ansameln."
Der nette Lehrer gab ihr die volle Punktzahl auf die Antwort.

Montag, 6. Juli 2015

Kindermund und Erwachsenenmund

Letzte Woche bekamen wir Besuch von einem Fünfjährigen
mit seinem Papa. Ich malte Straßenmalkreide mit dem Jungen
und spielte Verstecken mit ihm. Dabei plauderte er unentwegt
alles Mögliche, das ihm in den Sinn kam. Einen Satz von ihm
musste ich sofort aufschreiben, was ihn vermutlich gewundert
hat, aber ich fand das so bemerkenswert:
"WENN ES MEINEM FREUND JOHANNES SCHMECKT,
DANN ISST ER LANGSAM, DAMIT ER MEHR HAT."
Eine Eigenschaft, die ich erst wieder lernen musste. Vermutlich
hatte ich mir das schnelle essen angewöhnt, als meine Kinder
noch klein waren, weil für mich selber nie genügend Zeit blieb.
Alles musste effektiv erledigt werden. Ein Schlüsselerlebnis
vor mehreren Jahren ließ mich aufhorchen: In meinem
Abendessen befand sich eine scharfe Pepperoni. Unachtsam
verschlang ich eine Menge Essen in Rekordzeit. Hastig und
scharf - diese Kombination nahm mein Körper mir übel.
Noch bevor ich das Wort "Notarzt" rufen konnte, war der
Eingang zu meiner Luftröhre zugeschwollen. Panische
Sekunden vergingen. Mein Mann redete beruhigend auf mich
ein. Quietschend und keuchend bekam ich allmählich wieder
Luft.
Noch heute habe ich großen Respekt vor chiliartigen Sachen.
Ein mittelscharf gewürztes Essen vertrage ich aber gut, und
dann esse ich schön langsam, damit ich mehr habe.