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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Genießen ohne büßen

Ist Weihnachten ein Freibrief zum hemmungslosen Schlemmen?
Ich habe das früher immer gedacht. Nach einigen Essorgien ist es
nicht so einfach, die Kurve wieder zu kriegen, weil das Gespür für
normale Mengen bisweilen abhanden kommt.
Knurrt dein Magen, hast du Hunger. Murrt er, hast du ihn überladen.
Schnurrt er wie ein zufriedenes Kätzchen, hast du es richtig gemacht.
Entwickle einen gesunden Trotz, wenn alle Welt meint, ordentlich
reinhauen gehört sich so. Du selbst bist dein wichtigster Mensch.
Genieße deine guten Mahlzeiten.
 Lass dir mindestens eine Viertelstunde Zeit, besser noch 20
Minuten, iss langsam und achtsam, genieße die Aromen und Nuancen.
Dann bekommst du ein gutes Gespür, wann du ausreichend satt bist.
Und nach den Feiertagen fühlst du dich bärenstark, weil alle Kleider
noch passen ohne zu kneifen.:)


Dienstag, 6. Dezember 2016

Tiefenentspannt im Dezember


Naja, noch nicht so ganz. Aber die größeren Herausforderungen
liegen hinter mir, sodass sich das Chaos in Haus und Garten ganz
allmählich lichtet.
Der Adventsmarkt in Sendelbach hat mir viel Freude gemacht. 
Es war so schön, viele liebe Bekannte und Freunde und Verwandte
zu treffen, die Buntheit und Vielfalt zu erleben, zu lachen und mit 
weniger Ware, dafür aber mehr Geld nach Hause zu kommen.


In dieser Woche gibt es einige Feiern. Die kreative Schreibgruppe "Textweber" 
in Bamberg traf sich gestern zu einem gemütlichen Abend, an dem wir 
ausnahmsweise keine Geschichten schrieben, aber uns zusammen mit unserem
Verleger freuten, dass unser erstes gemeinsames Buch auf dem Markt ist mit
Geschichten in und über Bamberg. Da ich gerne mit Wörten spiele, habe ich in
meiner Bamberg-Geschichte etliche Straßennamen verwebt und war überrascht,
dass ein kleiner Krimi daraus geworden ist. So hat jede Geschichte ihren eigenen
Stil und Charakter, da ist eine tolle Vielfalt draus geworden.


Ist in allen Bamberger Buchläden zu haben.

Morgen Abend feiert mein Lebe leichter-Herbstkurs seinen Abschluss.
Es war ein sehr guter Kurs mit Teilnehmerinnen, die mir ans Herz
gewachsen sind. Wir haben uns ausgetauscht, gelacht, gelernt, gearbeitet.
Daraus ist viel Positives entstanden - eine neue Leichtigkeit für den Körper
und das Gemüt. Ich empfinde es als ein Privileg, in den Kursen so tolle
Menschen kennen und schätzen zu lernen und sie auf ihrem Weg des
Leichterwerdens zu unterstützen.
Mein nächster Lebe leichter-Kurs startet am Dienstag, den 10. Januar 2017
um 18 Uhr in der Hainstraße 23 bei Mehrwert. Die erste Kursstunde darf
wie immer zum kostenlosen Schnuppern genutzt werden. Weitere Informationen
sind auf www.lebe-leichter.com zu finden.




Sonntag, 20. November 2016

Ganz oder gar nicht oder ein bisschen Mitte?

Momentan mache ich mich ganz schön rar, erledige Verwaltungssachen
äußerst schleppend, lasse vieles liegen, das nicht zwingend sofort erledigt
werden muss, denn: Der Sendelbacher Adventsmarkt findet am
kommenden Samstag statt. Sendelbach ist der unterfränkische Ort, wo
ich herkomme. Schon seit vielen Jahren ist es eine liebgewordene
Tradition, dass ich dort Selbstgebackenes und schöne andere Dinge
verkaufe. Meine ganze Großfamilie kommt zu diesem beschaulichen,
kunsthandwerklichen Ereignis auf dem Gutshof meiner Eltern zusammen.
Und so ist mein ganzer November regelmäßig mit Backen und Basteln
belegt. Meine Plätzchen backe ich alle mit Vollkornmehl. Das macht sie
nicht kalorienärmer, aber ballaststoffreicher. Und sie sind sehr beliebt.
Auch bei mir selbst. - Hä? Wie kann das zusammengehen mit deiner
Tätigkeit als Lebe leichter-Coach?, mag mancher spontan fragen.
Früher habe ich regelrecht in Plätzchen gebadet, Gibt's ja nur einmal
im Jahr. Ist halt ätzend und hartnäckig, wenn die sich auf den Hüften
festsetzen. Völliger Verzicht ist doch aber auch keine Alternative?!
Mein Trick: Zwei Plätzchen als Nachspeise langsam und bewusst
zu einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.
Einmal in der Woche nachmittags einige Plätzchen/Lebkuchen
und Obst essen und dafür das Abendessen ausfallen lassen.
Das macht so richtig Spaß, denn ich habe doppelten Genuss:
Zum einen die leckeren Kekse, zum anderen keine kneifende Kleidung.

Montag, 24. Oktober 2016

Halt! Eine Bewegung!

Genau, halte herbstlichen Trübsinn für reine Einbildung,
indem du richtig was für dich tust:

Begrenze dich bei deiner Essensmenge, aber bekränze dich beim Sport.

Sei stolz auf dich, wenn du die Oberhand über den inneren Schweinehund bekommst.
Lass dich auf keine Diskussion mit ihm ein. Hüpfe einfach in deine Lauf/Walking/
Wanderschuhe und düse drauflos.
Eine Teilnehmerin meiner Nordic Walking Gruppe sagte heute: "Ich bin ja so froh,
dass ich nicht im Bett liegengeblieben bin."
Und der allgemeine Tenor lautet stets: "Das hat heute wieder richtig gut getan."


Dienstag, 18. Oktober 2016

Lebe kreat(trakt)iv

Unsere Nahrungsmittel kommen als Rohmaterial aus
der Erde. Wir dürfen unser Können und unsere Phantasie
einsetzen, um tolle Gerichte daraus zu zaubern.
Genauso haben wir unseren Körper gewissermaßen als
Grundlage bekommen, um damit unsere Kreativität
zu entfalten.
Du hast eine Würde und bist zu schade, damit halbgute
Kleidung halt aufgetragen wird. Wenn du schon beim 
Kauf leise Zweifel hegst: Dieses Kleidungsstück wird
mit der Zeit nicht besser, sondern zum Schrankhüter.
Du bist ein schöner Mensch, weil dein Schöpfer das
Qualitätsurteil "Sehr gut" über dich gesagt hat.
Gewisse Merkmale wie Körpergröße oder Nasenform
lassen sich normalerweise nicht beeinflussen. Betrachte
sie einfach als deine Markenzeichen.
Vielleicht bist du mit deinen Haaren unzufrieden. An
dir ist viel mehr Schönes, als du denkst. Mach das Beste
draus, nimm dir Zeit für Körperpflege, gehe aufrecht
und freu dich.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Manchmal braucht es einen Spruch


Genau, die eigene Motivation kann immer wieder einen
Schubs gebrauchen.

Hier sind zwei Motivationssprüche mit ein wenig Augenzwinkern:

Gehe nicht auseinander, sondern flott walken.


Mach es wie der Hefeteig: Gehe. Was ihn dick macht,

macht dich schlank.

Montag, 10. Oktober 2016

5 am Tag


Hä? Was bitteschön verbirgt sich hinter dieser Formel?

Sich auf 5 Zigaretten beschränken? 5 mal täglich die Augen
schließen und seinem ärgsten Kontrahent Schlechtes ein klein
wenig Gutes wünschen? 5 Gläschen Verdauungsschnaps?
5 Meter pro Tag auf den Händen laufen? 5 Kilo Äpfel essen?
5 mal 10 Liegestütze? 5 Stunden lang saubermachen?
5 mal täglich Haare kämmen? 5 Gramm Schnupftabak einsaugen?

Mit den "5 am Tag" sind fünf Portionen Obst und Gemüse gemeint.
Mehr braucht es gar nicht, um fit und gesund zu bleiben.
Je farbenfroher die Gemüse und Früchte, desto reichhaltiger die
Palette an Vitaminen und Mineralstoffen, mit denen du dich
verwöhnst. So einfach bist du auf der sicheren Seite und brauchst
dir keinen Kopf machen wegen vermeintlicher Mängel.

In Bildern könnte das Ganze dann so aussehen:

Ein halber Apfel und einige Himbeeren im Müsli = 1. Portion



                                 Der Salat ist die 2. Portion. Und weil er so gut war, habe ich
                                 davon nachgenommen = 3. Portion. Hinterher eine letzte
                                 Birne aus dem Garten (oberhalb des Tellers zu sehen)
                                 = 4. Portion.

Pikantes Gebäck mit Schafskäse, darum herum bunte Teilchen vonPaprika, Gurke
und Kohlrabi, dazu einige Tomätchen = 5. Portion

Natürlich kannst du das Gemüse auch in gedünsteter Form oder als Gemüsesuppe zu dir
nehmen, wenn du es roh nicht so mag oder verträgt. Das Gleiche gilt für das Obst.

So einfach und entspannend kann essen sein!

Samstag, 1. Oktober 2016

Sich mal was gönnen


Kaum etwas Schlechtes, das nicht auch einen Kern Gutes in sich birgt.
Neulich ging unser Internet so grottenlangsam, dass kein Sport vor dem
Bildschirm mehr möglich war.
Beim Einkaufen kurz vor der Kasse dann eine Kiste voller Fitness-DVDs.
Spontan griff ich mir ein Tanzvideo und probierte es zuhause aus. Wirklich
kapiert habe ich die Schrittabfolgen nicht und ahmte sie irgendwie nach.
Bestimmt hat es oberpeinlich ausgesehen, aber es war ja keiner dabei.
Egal, es hat riesig Spaß gemacht, beim nächsten Mal wird es bestimmt besser,
und so habe ich durch das lahme Internet zu einer neuen Sportart gefunden.
Gut, dass ich mir das gegönnt habe.

Dienstag, 27. September 2016

Dir reich ich gern das Wasser

Wasser ist eine der besten Erfindungen unseres Schöpfers.
Deshalb schöpfe ich gern aus dem Vollen und sehe zu, dass
ich pro Tag etwa drei Liter schaffe. Ob aus dem Hahn, aus 
der Mineralwasserflasche oder in Teeform - Flüssigkeit pur
rund um die Uhr. Zumindest fange ich gleich nach dem
Aufstehen damit an, das ist ein herrliches Elixier, tut gut
von Kopf bis Fuß. So eine Überschwemmung richte ich sehr
gern an, bin geradezu wassersüchtig, eine Trinkerin ohne Ende.
Wer so richtig damit loslegt, wird schon bald feststellen, dass
er frischer und aufgeblühter aussieht, dass Heißhunger 
ausgebremst wird, dass er sich besser konzentrieren kann...
Die Liste der Vorteile ist sehr lang. Schau am besten einmal

Montag, 12. September 2016

Zeit sparen

Wenn ich im Fernsehen etwas über die Paralympics sehe,
bewegt und berührt mich das: Menschen, die trotz Behinderung
an ihren Begabungen und Fähigkeiten feilen und Bestleistungen
bringen.
Okay, ich bin höchstens ein bisschen sehbehindert, weil ich eine
Lesebrille brauche, also erst recht aufs Trampolin.
Innerer Schweinehund: "Das kostet so viel Zeit. Mit Duschen ist
das eine Dreiviertelstunde! Was du da alles erledigen könntest!"
Ich: "Wenn ich die Bewegung unter den Tisch fallen lasse, wird
mich das eines Tages nicht nur viel Zeit, sondern vermutlich auch
eine Stange Geld und viele Nerven kosten und meine Angehörigen
zu Co-Patienten machen."
Innerer Schweinehund: "Muss das wirklich jeden Tag sein?"
Ich: "Ist halt eine gute Gewohnheit. Außerdem lüftet die Bewegung
mein Hirn, und dann fallen mir Sprüche ein wie: 'Mach's wie der 
Hefeteig: Gehe! Er wird davon dick, du nicht.'"
Innerer Schweinehund: "So ein dämlicher Spruch..."

Donnerstag, 8. September 2016

Neue Walkingkurse


Wer regelmäßige, wirksame Bewegung in der Natur und in der Gruppe mag,
ist bei einem Walkingkurs gut aufgehoben.

Los geht es im Bamberger Hain am Montag, den 19. September um 9 Uhr
auf dem TSG-Parkplatz an der Galgenfuhr. In dieser Dreiviertelstunde walken
wir mit Stöcken. Neueinsteigern erkläre ich die richtige Technik, damit die 
Stöcke keine Spazierstöcke sind, sondern Sportgeräte.

Wer es lieber ohne Stöcke mag, ist anschließend um 10 Uhr genau richtig,
da walken wir in einer kleineren Gruppe flott und fit.

Am Donnerstag um 9 Uhr biete ich ebenfalls einen Walkingkurs an, er ist für
schwächer Belastbare, z.B. Herzpatienten gedacht. Treffpunkt ist der gleiche,
gewalkt werden kann mit Stöcken oder ohne.

Bezahlt wird in bar vor Ort, Mitglieder des Kneippvereins zahlen für die je
12 Stunden 11 Euro, Nichtmitglieder 18 Euro.

Seit über sechs Jahren leite ich diese Kurse, bin immer noch mit viel Spaß
dabei und finde alle Kursteilnehmer klasse!

Wer Fragen hat, kann mich gerne über das Kontaktformular ansprechen :)

Freitag, 2. September 2016

Schlank in den Herbst 2016

So steht es auch auf den Flyern, die zur Zeit an vielen Stellen
in Bamberg ausliegen. 
Am Mittwoch, den 21. September von 18 bis 19 Uhr fängt ein
neuer Lebe leichter-Kurs in Bamberg an, und zwar in der Hainstraße 23
bei Mehrwert.  Das ist da, wo die Hainstraße mit der Ottostraße kreuzt.
"Genial normal zum Wunschgewicht", heißt das Motto für diesen
12 wöchigen Kurs. Jeder Abend steht unter einem anderen Thema, 
da geht es um konkrete Zielsetzung, um kluge Auswahl, um Freude
an der Bewegung, um Alternativen zum Emotionsessen, und, und, und.
Viel Anschaulichkeit und Humor und ein gegenseitiges Unterstützen in
der Gruppe sind mir immer sehr wichtig, damit jeder Teilnehmer sich
wohlfühlt und es leichter hat, leichter zu werden.
Und, ganz wichtig: Die erste Kursstunde darf zum kostenlosen
Schnuppern genutzt werden.
Noch etwas? Ach ja, der Kurs kostet 98,- €, dazu kommt das
"Handwerkszeug", nämlich das Buch "Lebe leichter" sowie
ein kleines Ernährungstagebuch, der Planer. Die kosten zusammen
19,95 €.
Und wer seinen (Ehe-)partner mitbringt, erhält 10% auf die Kursgebühr.
Ich freue mich schon und bin gespannt.

Dienstag, 23. August 2016

Zucchini-Invasion

Die Flut der Zucchinis ist im August unaufhaltsam. 
Eine ebensolche Flut scheint es auch bei den Rezepten
für diese Kürbisfrucht zu geben. Wer aber will im
schönsten Sommer seine Zeit in der Küche verbringen?
Blitzschnell und sehr leckerleicht verarbeitest du eine
Zucchini mittlerer Größe folgendermaßen: Du würfelst
sie, kochst sie knapp bedeckt in Milch, gibst Suppenwürze
dazu und pürierst das Ganze. Bisher war jeder, der diese
Suppe probiert hat, überrascht vom besonderen Wohlgeschmack.

Sonntag, 21. August 2016

Keine Angst vor dem Essen

Weil ich nicht so viel Zeit und auch keinen Nerv für so viel
Negatives habe, lese ich die Zeitung nur ab und zu. Natürlich
interessiert mich alles, was mit Ernährung und Fitness zu tun hat,
oft schneide ich die Artikel aus. Da gab es neulich einen Bericht
über einen Vollkost-Riegel, der alles enthält, was man braucht,
zehn Stück am Tag würden genügen. Dazu viel Wasser. Im Weltall
oder bei sonst einer extremen Expedition wäre das natürlich
superpraktisch. Theoretisch könnte man über Jahre damit überleben
und sein Gewicht in den Griff kriegen.
Keine zeitraubenden Einkäufe, kein schmutziges Geschirr und
keine aufzuräumede Küche mehr, eine kleinere Stromrechnung,
das wäre mal was. Auch das innere Feilschen -Nachschlag oder
nicht, Schokolade oder nicht - würde mit der Vorgabe von zehn
Kompaktnahrungseinheiten wegfallen.
Wegfallen würde auch das soziale Miteinander am Tisch, der Duft
des Essens und die Vorfreude, die Farben, Formen und Geschmäcker
der Nahrungsmittel, kurz, die ganze Sinnenfreude. Gastfreundschaft
könnte man mit Riegeln, die nach einer Mischung aus Erde, Salz,
Gemüse und etwas Kakaomasse schmecken, auch nicht unbedingt
kultivieren.
Sind denn nun Lebensfreude, Genuss und Abnehmen, bzw. Gewicht                                                     halten vereinbar?
Ganz klares JA. Viele Menschen finden dafür ihren eigenen Weg.
Mir hat das Buch "Lebe leichter" sehr weitergeholfen. Tipp: In der
Bamberger Stadtbücherei ist es ausleihbar. Wenn andere Büchereien
es noch nicht haben, kann man es als Wunsch dort angeben, dann wird
es angeschafft.

Mittwoch, 3. August 2016

Zeitreise

Zur Zeit lese ich das Buch "Die Briefe der Lieselotte von der Pfalz".
Lieselotte lebte vor gut 300 Jahren und wurde mit dem Bruder von
Ludwig XIV. in Frankreich verheiratet. Ihre Briefe an ihre deutschen
Verwandten sind erhalten geblieben. In das antike Deutsch musste
ich mich zunächst einlesen, aber mit der Zeit wuchs mir die Lieselotte
ans Herz. Von wegen sorgenfreies Leben auf Schlössern. Intrigen wurden
gesponnen, Gerüchte in die Welt gesetzt, Eiferüchteleien geschürt. 
Immer wieder geriet Lieselotte in die Schusslinie. Außerdem litt sie
unter dem ausschweifenden Lebensstil ihres Mannes, der ihr nach 
seinem Tod einen Berg Schulden hinterließ. Mutig, tapfer und auch
mit einem Schuss Humor stand Lieselotte ihre Schwierigkeiten durch.
An ihre Halbschwester schrieb sie im Mai 1697: "Wenn Ihr wissen solltet,
wie alles hier ist, sollte es Euch gar kein wunder nehmen, dass ich nicht
mehr lustig bin. Ein andere in meinem platz, so nicht aus dem grund lustig
gewesen wäre, würde vor kummer längst gestorben sein; aber ich werde
nur dick und fett davon. Es ist nicht ohn, daß, wenn ich das glück hätte,
bei ma tante zu sein, so glaube ich, daß ich noch etlichmal recht lustig
würde sein können; aber hierzu sehe ich leider gar keine möglichkeit.
...meine gesundheit ist nun gar zu perfekt, ich werde so dick wie ein
kugelreiter und gar keine menschliche figur schier mehr."
Am liebsten würde ich eine Zeitreise zu Lieselotte machen, sie
ermutigen und ihr brauchbare Ernährungstipps geben.
Das erste Bild zeigt sie als junge Frau, das zweite entstand viele
Jahre später.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Da geht noch was

Ein neues Familienmitglied bringt es mit sich, dass man sich darauf ein-
und somit umstellt. Unsere Pflegetochter ist keine Vordembildschirmchillerin.
Begeistert schlug sie mir letzte Woche vor, wir könnten doch zusammen
Federball und Tischtennis spielen. Ja doch, irgendwo hatte ich noch die
Ausrüstung  dafür aufgehoben. Sie war auch noch nicht verrottet.
Also gut, ächz, aufraff, eigentlich hatte ich für diesen Tag mein Sportpensum
schon absolviert.
Habe gar nicht mehr gewusst, wie viel Spaß und gute Laune das gemeinsame
Hin und Her macht! Und das viele Bücken nach dem Feder- oder Tischtennis-
ball hält schön fit.


Freitag, 15. Juli 2016

Bewegter Alltag


Erschrocken wache ich auf - bestimmt habe ich verschlafen 
und meinen Zug verpasst. Blick auf die Uhr, Erleichterung:
Noch ein knappes Stündchen Zeit. Ich beeile mich rasend.
Der Blumenschmuck im Haar hält zwar gut, doch die Teile
brechen raus. Egal, jetzt muss ich mich um mein Gesicht
kümmern, das schuppig aussieht wie bei einer Echse, die 
sich gerade häutet. Mit einer Art Schleifgerät bekomme ich 
es einigermaßen glatt. Jetzt meine Unterlagen! Sie sind nicht
da, wo sie sonst zu sein pflegen. Ungeachtet der mächtigen
Unordnung, die ich verursache, zerre ich hastig etwas heraus,
das halbwegs brauchbar erscheint.
Mit Herzklopfen wache ich auf. Der Morgen dämmert. Es ist
ein schöner Tag. Mein Gesicht sieht normal aus. 
Heute verzichte ich auf Sport, weil mein Alltag zur Zeit ohnehin
mit Bewegung gespickt ist. Am Abend zuvor haben meine
Pflegetochter und ich das Wohnzimmer in eine Tanzfläche
verwandelt und zu arabischer, kurdischer, türkischer und
Xavier-Naidoo-Musik getanzt. Heute begleitete ich sie auf dem
Fahrrad zum Deutschkurs, später radelte ich in die Stadt und meldete
sie zu einem Fahrradkurs an, damit sie richtig sicher wird im
Straßenverkehr. Dann holte ich sie vom Deutschkurs ab und
half ihr am Nachmittag, ihr Zimmer sauber und schön zu machen.
Vielleicht gehen wir am Abend noch zu Fuß in die Stadt zu
"Bamberg zaubert". Wenn das nicht genügend Bewegung ist,
esse ich einen Schokobesen.

Samstag, 9. Juli 2016

Lebe mit Leidenschaft


so heißt das neunte Thema beim Lebe leichter-Kurs.
Das sieht bei jedem individuell verschieden aus.
Nimmt die Leidenschaft für Ideen, Ziele Projekte und
Vorhaben zu, seien sie klein oder groß, rückt das Thema
Essen automatisch weg von der allzu großen Wichtigkeit.
Ich hänge da immer ein Poster auf mit dem Spruch
"Jeder Mensch hat das Potential, etwas Besonderes zu
sein und zu bewirken."
Selbst ein acht Monate altes Baby. Da meine kleine
Enkeltochter sämtliche Niedlichkeitsrekorde sprengt
(okay, die ver-rückte Großmutter spricht), könnte ich
mich stundenlang mit diesem faszinierenden Wesen
beschäftigen und dabei alles vergessen.
Allen Mamas, die ihre Schwangerschaft gerade überhaupt
nicht brauchen können, möchte ich ganz, ganz, ganz tief ins
Herz sprechen: Behalte Dein Baby. Sonst bringst du dich
selber um. ein ganz großes Stück Lebensglück.
Leidenschaftlich Mama sein, das mag gesellschaftlich nicht
hoch im Kurs stehen. Scheiß auf Ansehen und auf das Geld.
Ich habe tiefen Respekt vor jeder Mama, die sich für ihr Kind
entscheidet. Jedes Kind bringt so viel Lebenswillen und
Lebenszugewandtheit und Lebensfreude mit, das ist einfach
ansteckend und mit nichts zu bezahlen.

Dienstag, 5. Juli 2016

Neue Welten

Nun lebt unsere Pflegetochter aus Syrien, die als
unbegleiteter Flüchtling hierher kam, schon einige Tage 
bei uns. Und allmählich dämmert es meinem trägen Hirn,
dass für mich als Pflegemutter ein bisschen mehr dazu
gehört, als mal eben ihr Leben in einem Aktenordner zu
verwalten. Sie hat hier keine Herkunftsfamilie. Nun sind WIR
ihre Familie. Sie verlässt sich auf uns und freut sich, bei
uns zu sein. Über die Dimension unserer Verantwortung
will ich nicht zu sehr nachgrübeln. Ich freue mich einfach,
dass alle diese schöne Aufgabe hier mittragen. 
Viel Lachen und Humor sind inbegriffen, weil wir uns
manchmal mit Händen und Füßen und Definitionen
verständigen. Aber das Deutsch lernen geht erstaunlich
schnell. Wenn ich so schnell Arabisch lernen würde, wäre
ich ein absoluter Überflieger. Bin ja schon stolz, dass ich
einzelne Wörter weiß. Auch kulturell lernen wir gegenseitig
von uns. Da tun sich neue Welten auf. 
Ich glaube, bei all unserer Unvollkommenheit ist es das 
allerwichtigste und grundlegendste, dass unsere Pflegetochter
immer wieder neu erlebt und spürt, dass wir sie liebhaben.

Montag, 27. Juni 2016

Körperfettmessung, wozu?

Gehört hatte ich schon davon, fragte mich jedoch:
"Wozu um alles soll das gut sein? Ängstliche Selbst-
beobachtung und Selbstverrücktmachung? Oder
Anstoß zu einer gesunden Weichenstellung?
Zwischen Körperkult und Sichvernachlässigen muss
ja die gesunde Mitte liegen.
Neulich beim AOK-Familienfest bin ich sozusagen
fast drübergestolpert über so eine Messung. Sie wurde
kostenlos an einem Stand angeboten. 
"Das ist jetzt Pflicht", sagte ich mir. "Als Lebe leichter-
Coach muss ich doch Bescheid wissen."
In einen kleinen Computer, der rechts und links Griffe 
hat, werden die Daten wie Alter und Gewicht eingegeben.
Dann muss man das Gerät an den Griffen halten und kurz
warten. Ganz schwacher Strom, der wirklich nicht 
spürbar ist, wird durch den Körper geleitet. Muskeln und
Fett haben unterschiedliche Widerstände. Dies misst der
Computer und errechnet daraus den Fettanteil in Kilo und
in Prozent.
"Sie machen vermutlich Sport?", fragte mich die zuständige
Fachfrau.
Den mache ich sehr gern und sehe dabei zu, dass ich am 
Tag eine halbe Stunde schaffe. Mit der Zeit bilden sich 
dabei mehr Muskeln, die mehr Fett verbrennen.
"Mama, du musst mehr essen, du hast zu wenig Fett!", 
sorgte sich neulich einer meiner Söhne. Er schickte eine
What's App-Nachricht an meinen Mann und mich:
"Kommt ihr heute Abend zum Fussball gucken zu mir?
Die Mama soll auch kommen. Ich habe extra was für sie
eingekauft." Beigefügt war ein Foto mit Eis und Schokolade.
Das war süß in doppelter Hinsicht. Den geselligen Abend
und das Verwöhnprogramm habe ich genossen.

Montag, 20. Juni 2016

Walking

Als ich vor Jahren zum ersten Mal probehalber bei einer
Walkingrunde mitgelaufen bin, dachte ich überzeugte Joggerin:
"Das ist doch Pipifax! Das bisschen Füße abrollen und so..."
Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater!
Nun bin ich selbst seit Jahren Übungsleiterin für Walking und
Nordic Walking, dabei habe auch ich viel dazu gelernt.
Einmal hat es neulich so doll geregnet, dass ich dachte, 
da kommt eh keiner, und blieb weg. Es waren aber fünf
Eisenbereifte da gewesen!
Eine Woche später hat es wieder so doll geregnet, da habe
ich mich wasserfest eingepackt, und siehe da, eine 
Teilnehmerin kam! Als wir mit Walken anfingen, hörte der
Regen auf, wir genossen das gute Wetter und die frische Luft.
Seit wenigen Wochen gibt es eine Walkinggruppe für
Einsteiger und schwächer Belastbare, dafür haben sich acht
Teilnehmer gefunden, die engagiert dabei sind. Nicht nur
ihnen macht es Spaß, mir auch, sodass es nach den
Sommerferien weitergeht.
Nähere Informationen dazu folgen.

Samstag, 11. Juni 2016

Coole Teilnehmerinnen

Es ist einfach klasse, was die Teilnehmerinnen meines
aktuell laufenden Lebe leichter-Kurses für Ideen beisteuern.
Das bringt noch mehr Leben und Lachen hinein.
Eine zeigte auf ihrem Smartphone ein Bild mit Diätbesteck.
Das sieht so aus:


Eine andere berichtete: "Ich weiß, dass ich die Pralinen in der Schublade
nicht essen muss. Und ich sage zu ihnen: 'Ich Chef, ihr nicht.'"
Eine weitere halbiert ihre Weinmenge und trinkt dafür Weinschorle, 
und auch eine ganze Pizza muss es nicht mehr sein, eine halbe tut es für sie auch.
Dann ist noch Platz für Salat auf dem Teller.
Da wird die Waage Woche für Woche netter:)

Mittwoch, 8. Juni 2016

Nicht meine Komfortzone

Nein, ich spreche wahrhaftig nicht alle Tage auf einer
Bühne im Freien zu Menschen an Biertischen. Ein bisschen
Herzklopfen war dabei, aber das Schreckensszenario in
Form eines Blackouts ereilte mich nicht. Einen Zettel hatte
ich nicht dabei, das hätte auch dumm ausgesehen, wenn ich
lesend auf die Interviewfragen geantwortet hätte.
Eine Frage hieß: Was kann man sich unter Lebe leichter denn
vorstellen? Ist das eine neue Trenddiät?
Antwort: Bei Lebe leichter geht es um mehr, als mal schnell
ein paar Kilos zu verlieren. Es geht um die langfristige 
Umstellung der Essgewohnheiten und darum, das Beste aus
dem eigenen Leben und den Begabungen zu machen. Es geht
auch um einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst, denn:
Ist man innerlich gut aufgestellt, sagt man leichter nein zu
überflüssigem Essen.
Frage: Was darf man und was darf man nicht bei Lebe leichter?
Antwort: Lebe leichter ist sehr lebensnah und alltagstauglich. Es
gibt keine Extreme oder Verbote, es werden keine Kalorien oder
Fettpunkte gezählt. Jeder darf das essen, was ihm schmeckt, nur
eben nicht in beliebiger Menge und auch nicht rund um die Uhr.
Warum sollte etwas so Einfaches wie essen so kompliziert sein?
Frage: Wie viel kostet denn so ein Lebe leichter-Kurs?
Antwort: Er kostet 98 Euro, ohne versteckte Kosten, denn:
Wer sich ausgewogen, regional und saisonal ernährt, braucht
keine Nahrungsergänzungsmittel.

So ging das eine Weile hin und her, zum Schluss lud ich ins
Vortragszelt ein, das sich am Ende der Wiese bei drei süßen
Eseln befand. Ich hatte schon gehört, dass bei meinem Vorgänger
keiner gekommen war. 
Immerhin, ein Familienvater fand den Weg dorthin, und der war
auch ernsthaft interessiert daran, sich besser zu ernähren. Mit
Bildmaterial erklärte ich kurzweilig, warum Diäten nicht funktionieren
und wie das geht mit dem ganz normalen essen.
"Das ist ja wirklich total einfach", wunderte er sich.

Fazit: Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, 
Lebe leichter bekannter zu machen und dass der Regen erst
nach der Veranstaltung kam.


Dienstag, 31. Mai 2016

Neuigkeiten

Wir haben eine junge Syrerin kennengelernt, die vielleicht
bei uns einzieht. Ich freue mich darüber, mehr über die syrische
Kultur zu erfahren, die sich auch in landestypischen Speisen
ausdrückt. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass man junge,
zarte Weinblätter einfach so essen kann. Sie schmecken angenehm
säuerlich und wachsen an unserem Haus in rasanter Geschwindigkeit,
sodass ich mit dem Kürzen kaum nachkomme.
Ja, das Leben ist und bleibt spannend. 
Spontan habe ich mich bei den AOK-Familientagen eingeklinkt,
d.h. am kommenden Samstag, den 4. Juni, werde ich um 16.30 Uhr
auf der Jahnwiese/Hauptbühne zu Lebe leichter interviewt und
anschließend um 17 Uhr im Vortragszelt zum Thema "Abnehmen
und Mensch sein" sprechen. Anschließend verlose ich ein Exemplar
des Buches "Lebe leichter - genial normal zum Wunschgewicht".
Ich bin gespannt, was mich erwartet und freue mich auf die 
Begegnungen.

Samstag, 28. Mai 2016

Bilder sagen mehr als Worte

Wunschgewicht erreichen und halten, darüber gibt es viel zu schreiben.
Was und wie viel ist ausreichend und sättigend ohne dass man zunimmt?
Wie sieht das denn mit der Bewegung aus?
Für Beispiele hielt ich heute meine Fotokamera bereit:


Ein Teller voll Müsli mit Obst, Haferflocken, Milch und Nüssen

Nach dem Frühstück eine halbe Stunde auf dem Trampolin mit Smoveys (Schwingringen) und dazu Gewichten an den Handgelenken

Als Vorspeise zum Mittagessen ein Dessertschälchen voll Salat

Eintopf mit Rindfleisch, Klößchen und Gemüse

Hinterher etwas Obst

Zwei Brotscheiben mit Auberginenmus und Feta, dazu Salat als Abendessen


Okay, ich kriege es nicht jeden Tag so formvollendet hin, aber ich arbeite daran und das macht mir ganz viel Spaß.

Demnächst könnte es sehr gut sein, dass ich mich in syrische Küchenabenteuer stürze.

Dazu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag.

Freitag, 20. Mai 2016

Back to the roots

Weil meine Mutter aus Breslau/Schlesien kommt und bald
80 wird, luden sie und mein Vater die gesamte Großfamilie zu einer Reise in
ihre alte Heimat ein. Vollständig wären wir 30 Leute gewesen,
insgesamt haben es immerhin 27 geschafft, sich freizuschaufeln.
Wir sind ein kunterbunter Haufen, ein Puzzle aus Groß und Klein,
verschieden wie Tag und Nacht, aber wir lieben uns.
Geschichte, Familiengeschichte, Kultur - vieles sahen und hörten
wir in den fünf Tagen. Back to the roots...


Viel Gelegenheit für Sport gab es nicht, Joggen in der Stadt Breslau
voller Straßenbahnen und Autos wäre schlecht gegangen. Trotzdem
kein Problem, ich hatte mein Mini-Fitnessstudio dabei: Das Flexi-
oder Theraband. Passt in jeden Rucksack und lässt sich in jedem
Hotelzimmer betätigen. Als ich generell damit anfing, hat es mich
genervt, immer wieder in der Anleitung nachsehen zu müssen.
Nach einiger Zeit konnte ich die Übungen auswendig.
Alternativ zum Lift gab es im Hotel eine Treppe. Außer zum Koffer
tragen benutzte ich nur diese. Morgens schaffte ich es noch flott in
den vierten Stock, am Abend zog ich mich am Geländer hoch.
Dass das Hotelessen zu viel war, sagte mir heute meine Waage.
Nun bin ich wieder leicht-sinnig und esse ohne Rücksicht auf
Pfundsverluste.

Freitag, 13. Mai 2016

Frohe Pfingsten

Gestern habe ich einen Vers gelesen, der mich sehr angesprochen hat.
Ich grüße Euch, liebe Blogleser, damit zum Pfingstfest:

Ich wünsche dir, dass du erfahren mögest, dass alles, woran du gelitten hast,
nicht vergeblich gewesen ist, und dass dir Kräfte zuwachsen, deine Begabungen
zu entfalten und die Beziehungen zu Menschen heilvoll und fruchtbar
zu gestalten.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Igitt, Brennnesseln!


Sehr gewöhnungsbedürftig, was ich da von einer kräuterkundigen Frau hörte:
Aus Brennnesseln kann man nicht nur Tee machen. Man kann die Spitzen
pflücken und in Bananenmilch hineinpürieren oder für andere Süßspeisen
verwenden.
Das sprengte meine Vorstellungskraft, aber meine Neugier war geweckt.
Warum nicht einfach ausprobieren? In meinem nicht vorschriftsgemäßen
Garten wächst ja genug von dem Kraut. 
Tatsächlich, so eine angereicherte Bananenmilch schmeckt gut. Keine Spur
von Krautgeschmack oder Brennen. Und sehr gesund soll es auch sein.


Dienstag, 3. Mai 2016

Gesundes Fast-Food

Viel eingespannt und wenig Zeit, schon gar nicht zum Kochen,
trotzdem ist der Wunsch nach artgerechter Ernährung da.
Manchmal mache ich schnell etwas aus den Sachen, die ich
im Kühlschrank und in den Vorräten finde und die rasch
weich werden. Die Mengen messe ich mit den Augen ab,
das geht flotter als mit der Waage.
Also: Öl in der Pfanne erhitzen und Hirse anbraten, dazu
Zwiebel und Paprika. Mit Gemüsebrühe aufgießen,
köcheln lassen. Inzwischen Cocktailtomaten, Fetakäse
und Kräuter kleinschneiden, über das fertige Gericht streuen.
Nach Bedarf salzen und pfeffern.


Dienstag, 26. April 2016

Auch Putzen kann Sport sein

Zwei Wochen lang hatten wir die Handwerker im Haus.
Unsere Vermieterin ließ eine neue Heizung einbauen.
Es war der Wahnsinn. Um die Materialien für meine
Walking- und Lebe leichter-Kurse zusammen zu suchen,
kroch ich zwischen Möbeln umher.
Massenhaft Löcher wurden durch Wände und Decken
gebohrt. Mit dem Sand hätte ich einen Sandkasten 
füllen können. Für das Gröbste hatten die tüchtigen
Handwerker einen Sauger dabei. An einem Freitag
wurden sie fertig und am Samstag habe ich vom frühen
Morgen bis zum späten Abend geputzt, geräumt, gesaugt,
gestrichen. Da habe ich keinen Extra-Sport gebraucht.
Am Sonntag habe ich in meinem Arbeitszimmer alles
wieder eingeräumt. Alles? Nein, bei der Aktion flog
eine Menge Material raus. Welch ein Befreiungsschlag!
Und nun blicke ich wieder durch bei meinen Kursunterlagen.

Montag, 11. April 2016

Gebet

Gott, Du bist so real wie die Stadt Madrid.
Du bist der beste Hörgeräte-Akustiker.Von Dir habe ich zwei geniale Hörgeräte bekommen,
meine Ohren. Das ist der Hammer, der Hammer mit Amboss und Steigbügel.
Wenn ich schon als Dein Geschöpf zwei Ohren habe, dann hast Du als mein Schöpfer erst recht welche. Danke, dass Du mich hörst.
Und danke auch, dass Du alles andere an mir richtig gut hinbekommen hast.
Das ist wie so eine Art Garten, wo ich mich kreativ austoben kann.
Durch Überdüngung sowie durch Wassermangel habe ich seine Funktionen eingeschränkt.
Durch zu dichtes Säen haben sich die Pflanzen gegenseitig erdrückt.
Und manchmal habe ich vergessen, rechtzeitig zu säen.
Ich war zu nachlässig, das Unkraut zu jäten.
Ich habe zu lange tatenlos zugesehen, wie Schädlinge eingefallen sind.
Herr, du möchtest, dass ich Freude an meinem Leben habe.
Hilf mir, gut damit umzugehen:
Dass ich meine Mahlzeiten nicht gierig verschlinge, sondern gourmetmäßig genieße.
Dass ich über den Tag verteilt viel Wasser trinke.
Dass ich nicht durch einen vollgekritzelten Terminkalender hetze, 
sondern still werde und Freundschaften pflege.
Meine Seele und meine Freunde sind so kostbar.
Hilf mir, nein zu sagen und meinen Akku rechtzeitig aufzuladen.
Mit Deiner Hilfe wird das schon.
Du bist der Allerbeste.
Ich danke Dir.
Amen

Sonntag, 3. April 2016

Kindermund

Eine langjährige, klasse Freundin hat mir heute berichtet,
was ihre dreijährige Enkelin neulich gesagt hat:

"Gell Oma, es ist nicht gut, wenn man immerzu Schokolade isst.
Man muss manchmal auch andere Süßigkeiten essen."

Ausgewogenheit beim Essen und Ausgewogenheit im Leben,
um diese Ganzheitlichkeit geht es in den Lebe leichter-Kursen.

In Bamberg startet der nächste Kurs am Montag, den 11. April
um 19:30 Uhr in der Hainstraße 23 bei Mehrwert.
In der ersten Kursstunde ist jeder herzlich zum unverbindlichen
Schnuppern eingeladen.
Der 12 teilige Kurs kostet 98 €, hinzu kommt das Buch
"Lebe leichter - genial normal zum Wunschgewicht" und der
Planer, ein kleines Ernährungstagebuch für 19,95 €.

Wer seinen Ehepartner mitbringt, erhält 10 % Ermäßigung.

Mittwoch, 30. März 2016

Einmal ist keinmal


In der Regel ist Schreiben eine einsame Tätigkeit.
Um dem abzuhelfen, gibt es in Bamberg die "Textweber",
eine bunt gemischte Gruppe schreibfreudiger Menschen.
Wenn wir uns allmontaglich treffen, bringt einer ein
Thema mit, zu dem wir eine halbe Stunde lang schreiben.
Die Geschichten und Gedichte, die dabei herauskommen,
sind ebenso bunt gemischt.
Neulich hatten wir das Thema "Versuchung".
Als mein sehr wertgeschätzter Schreibkollege Martin Meyer
sein Gedicht vorlas, habe ich mich köstlich amüsiert. 
Mit seiner freundlichen Erlaubnis darf ich es hier veröffentlichen:

Einmal ist keinmal

Consommé vom grünen Klee,
Hanteln bis zum Schädelweh,
Pedometer, Halbfett-Butter,
dürres Sushi, frisch vom Kutter,
Harzer Käse, Joggingrunden,
Radltouren zum Gesunden,
Gurkensuppe ungeschmalzen,
und ja nicht zu stark gesalzen,
Hühnerbrühe ohne Nudeln,
Bauch voll Wasser mit viel Sprudel,
Currywürste streng verboten,
Kannen voller Tee, dem roten,
täglich Kalorienzählen,
unaufhörlich Muskelstählen,
bittrer Chicoréesalat
und kein Brötchen separat,
Hasenpfeffer ohne Kloß...
NEIN- so produziert man bloß
täglich wachsenden Verdruss
ohne meine Trauben-Nuss!

Drum gibt's heut 'ne Sonderbuchung,
gibt's die süßeste Versuchung,
seit es Süßigkeiten gibt,
denn wer seinen Körper liebt,
gönnt ihm anstatt Vollgesundung 
auch mal eine kleine Rundung!
Denn NUR meine Trauben-Nuss
schafft ein Ende dem Verdruss -
Mmmmmmh!


Hier geht es zu Martins Website: www.sprachklangwelten.de

Dienstag, 22. März 2016

Das Gute liegt so nah

"Wer nur rennt, verpasst die schönen Dinge am Wegesrand", pflegt mein
Liebster zu sagen. Recht hat er. Also packte ich heute meine Digitalkamera
in die Gurttasche und hielt einige Anblicke auf meiner Laufstrecke fest.
Los geht es vor der Haustür

Auf einem verwilderten Areal haben Kinder ein Lager gebaut.

Günstiges Obst und Gemüse im Tante Emma-Laden 

Eine ganz besondere Kiefernart

                                                  Denkmal für das Ulanenregiment. Kein Geringerer als                                                              Claus Graf Schenk von Stauffenberg diente in dieser Truppe.

Die Statue des Hl. Christophorus regte mich an, bei Wikipedia nachzulesen.
Diese Legenden haben was!

Hurra, etwas Grünes!

Anmutig präsentiert die Platane ihren Kugelschmuck vor
dem Märzenhimmel.

Ein Spraykünstler hat diese Betonwand zu etwas Besonderem gemacht.

Von allen Vögeln lassen sich die Wasservögel am leichtesten fotografieren.

Das harmonische Durcheinander von Flechten und Moos tut dem Auge gut.

Auf diesem Gehöft lebt meine süße kleine Enkeltochter.

Der Große Eichenbock ist selten und lebt im Bamberger Hain.

Eingebettet in Natur liegt die ehemalige Jugendherberge.

Wer das ist, konnte ich nicht herausfinden.

Die besten Kunstwerke gibt es in der Natur.

Dass auf der Schillerwiese eine große Vielfalt an Eichen steht,
erfahre ich durch diese Infotafel. Ich dachte immer, es gibt
nur ungefähr fünf verschiedene Eichen oder so.

Ein verschlungener Baumstamm am Botanischen Garten

Dienstag, 15. März 2016

Fishing for attention

Manchmal schafft es mein innerer Schweinehund, 
dass ich ihm zu viel Aufmerksamkeit schenke. Wenn
ich dann mehr nasche als mir gut tut, wedelt er freudig
mit dem Schwanz.
Nichts jedoch fürchtet er so sehr wie gute Gewohnheiten.
Die schützen mich vor seinem Winseln.
Dialog über den Tag verteilt:
Innerer Schweinehund: "Beachte den Wecker nicht. 
Bleibe noch eine Weile liegen."
Ich: "Zum Aufstehen habe ich tatsächlich keine Lust.
Aber dann kommt mein Tag durcheinander, und ich
freue mich auf meine Arbeit und auf alles, was der Tag
so bringt. Also raus!"
I.S.: "Du brauchst doch nicht immer so gesund und
portioniert frühstücken. Mach doch einfach mal eine
Ausnahme."
Ich: "Das wäre tatsächlich reizvoll. Aber ich mag nun
einmal mein leckeres Müsli."
I.S.: "Gestern warst du viel in Bewegung. So viel 
Nordic Walking und so. Für heute hast du dir eine
Bewegungspause verdient. Merkt keiner und tut keinem
weh."
Ich: "Mir ist heute tatsächlich nicht nach Anstrengung.
Aber meine Sportkleidung habe ich bereits an und
zeitlich kann ich es mir auch leisten. Ich fange einfach
mal an mit einem Gymnastik-Video, dann sehe ich weiter."
I.S.: "Iss mehr Nachtisch."
Ich: "Gestern war es zu viel. Heute die Hälfte."
I.S.: "Iss Schokolade am Abend."
Ich: "Schokolade gab es am Wochenende genug.                                                                                     Für den Süßhunger mixe ich mir eine Bananenmilch
mit Zimt. Sehr lecker, liegt nicht im Magen, löst keinen
Heißhunger aus."
Jetzt hat er aufgegeben und sich in eine Ecke verkrochen.
Vermutlich wundert er sich, dass er mich nicht mehr so oft
rumkriegt wie früher. Ich wundere mich auch und schiebe
es auf das Bollwerk von guten Gewohnheiten. Dass ich auch
mit über 50 noch dazulernen kann, hätte ich nicht gedacht.

Montag, 14. März 2016

Achtsamkeitstagebuch


Heute habe ich mich sehr gefreut über Post von einer
ehemaligen Teilnehmerin bei einem Lebe leichter-Kurs.
Sie ist eine echte Powerfrau, eine Kämpferin, die nicht
aufgibt.
Sie schreibt: "Vielleicht ist das Folgende auch eine Hilfe
für Deine Kursteilnehmer(innen): Ich schreibe am Abend
ein 'Achtsamkeitstagebuch' ... wie ist mein Befinden, was
will ich mit zuviel Essen und über den Durst trinken
erreichen? Welche Leere will ich damit füllen, usw.
Was kann ich außer essen tun?
Es hilft mir sehr, das aufzuschreiben! Es ist erstaunlich,
wie das hilft! Und wenn ich den Abend gut gemeistert
habe, klebe ich einen schönen Aufkleber (Sticker) als
Belohnung auf das Blatt, so wie man früher in der Schule
ein 'Sternchen' für gute Noten bekam."

Dienstag, 8. März 2016

Eine super Idee

Von wegen meine Lebe leichter-Kursteilnehmer lernen nur von mir!
"Für Fleischküchle auf dem Backblech mit Backfolie braucht man kein
Extrafett", gab eine Teilnehmerin ihren super Tipp weiter.
Bis dahin kannte ich nur die klassische Zubereitungsweise aus der Pfanne
mit viel Geruch und Fettspritzerei.
Heute probierte ich den Tipp aus. Während die Küchle 30 Minuten lang
bei 200 Grad brutzelten, konnte ich in Ruhe andere Dinge tun.
Das Ergebnis sah gut aus und nun war ich gespannt, ob die
geschmackspezialisierte Jury, bestehend aus meinem Mann, es als
würdig für das Küchenrepertoire befinden würde.
Diese Hürde wurde genommen und, hurra! - nun bin ich um eine gute
Idee reicher, die ich hier gerne teile.

Donnerstag, 3. März 2016

Der zähe Frosch

Heute halte ich den Lebe leichter-Kursabend zum Thema "Lebe verändert".
Da geht es um das Aufspüren von Gewohnheiten, die zu Übergewicht führen
und um das Erlernen guter neuer Gewohnheiten, die beim Abnehmen und
Gewicht halten hilfreich sind. Kann manchmal knifflig sein und man braucht
Geduld mit sich selbst. Folgendes Mutmach-Märchen ist mir dazu eingefallen:

Einmal fielen zwei Frösche in einen Sahnetopf. (Essfalle) Die Sahne war tief,
sodass sie keinen Grund fanden und die Wände waren hoch und glatt.
Die Frösche schwammen und zappelten eine lange Weile. (Sie wehrten sich
gegen die Essfalle und versuchten, neue Gewohnheiten zu bilden.) 
"Es hilft ja doch alles nichts", sagte der eine Frosch. "Ich mag nicht mehr.
Es ist mir zu anstrengend. Was hat das schon für einen Sinn? Mir geht die
Puste aus." Und er überließ sich der Sahne.
Der andere Frosch dachte: "Niemals! So lange ich Kraft habe, kämpfe ich
weiter. Die Hoffnung stirbt zuletzt."
Vom Zappeln taten ihm schon die Beine weh, aber er gab nicht auf, auch
wenn er zwischendurch Zweifel bekam. Da fühlte er zu seiner Überraschung
etwas Klumpiges, Festes unter einem Fuß. Dies gab ihm Mut zum Weiterzappeln.
Und je mehr er weiter machte, desto fester wurde die Sahne. Als er darauf stehen
konnte, sprang er hinaus.

Samstag, 27. Februar 2016

Lebe lebendiger

Eine Kursteilnehmerin hat einmal statt "Lebe leichter"
versehentlich "Lebe lebendiger" gesagt.
Diese Formulierung hat mir riesig gut gefallen.
Aus lauter Leere, Frust oder Stress die Schachtel
Pralinen räubern und die Dose Erdnüsse reinkippen
hat mit Lebendigkeit nicht allzu viel zu tun.
Dass wir auf der Welt sind, ist kein Zufall und schon
gar kein Unfall, sondern ein Glücksfall. Jeder hat
Begabungen, Dinge, die er gern tut. Ob das prestige-
trächtig ist oder nicht, spielt gar keine Rolle.
Du bist einzigartig und du sollst Freude im Leben haben.
Trau dich, dich auszutoben, deine Hobbys auszuleben,
experimentiere zuversichtlich herum. Meine ersten
Aquarellbilder waren nicht vorzeigbar, aber ich habe
Erfahrungen im Umgang mit Material und Farben dabei
gemacht. Mit jedem Bild wächst meine Freude am Malen.
Je mehr du aus deinen Begabungen machst, desto unwichtiger
wird das Essen, ganz im Sinn von "Lebe lebendiger".



Dienstag, 23. Februar 2016

Wie ein guter Freund

"Insulin hemmt die Fettverbrennung", dieser Satz stimmt,
solange es sich im Blut befindet und fleißig seine Arbeit macht.
Aber dieser Satz baut auch ein Feindbild auf. 
Dabei ist das Hormon Insulin wie ein guter Freund. Es hilft uns,
dass die Nahrungsbestandteile in die Zellen gelangen, sodass
unser Wunderwerk Organismus gut funktioniert und wir bei Kräften
sind. 
Sind wir am Dauerfuttern, ist auch das Insulin im Dauerstress, da
es nicht zur Ruhe kommen kann. Befinden sich Nahrungspartikel
in der Blutbahn, kommt es wie ein Besen gerast und fegt diese in
die Zellen. Es kann gar nicht anders, es ist ein Powerhormon.
Und unser Körper hat dann wahrhaftig keinen Grund, sich noch
zusätzliche Energie aus dem Fettvorrat zu holen. Das ist wie beim
Einkaufen: Kaufst du ständig frische Sachen ein und isst sie,
brauchst du die vollen Einweckgläser aus dem Keller nicht.
Mach einfach mal Pause zwischen den Mahlzeiten, am besten
vier bis fünf Stunden lang. Dann legt sich das Insulin schlafen
und dein Körper holt sich bei Bedarf gespeicherte Energie.

Dein Insulin hat sehr viel Power.
Es ist wie dein Bodyguard.
Gönne ihm regelmäßige Arbeitspausen.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Kreativer Spaß

Umringt von einer Kinderschar war ich damals froh, wenn ich aus dem Wäschekorb etwas
Sauberes, Zweckmäßiges für mich zum Anziehen fand.
Auch heute trage ich noch gern Jeans und Sweatshirt, experimentiere aber auch gerne,
welche Stücke zusammenpassen, und vor allem: Welche zu mir passen.
Immer wieder findet ein Erbstück seinen Weg in meinen Schrank, und dann tüftle und
probiere ich so lange herum, bis ich zufrieden bin und mich mit der neuen Kombination
wohlfühle.
Was sich querstellt, hat keinen Bestandsschutz, das fliegt raus.
Mit der Zeit habe ich so viele verschiedene Zusammenstellungen entwickelt, dass ich
sie mir nicht alle merken kann. Deshalb ging ich dazu über, sie zu fotografieren, zum
Teil auch mit dem passenden Zubehör. Gürtel zum Beispiel. Davon brauchte ich eine
bestimmte Auswahl, fand aber in normalen Läden kaum etwas Brauchbares.
Neulich im Second Hand-Laden entdeckte ich zwei gute Stücke für je einen Euro.
Wenn das Wetter grau ist, kleide ich mich bunt, das tut mir gut.