Wechseljahre zum Jahreswechsel
Wir Frauen denken manchmal, es sind die Hormone,
die überflüssige Pfunde verursachen. Und tatsächlich
kann der Appetit vor der Monatsregel spürbar zunehmen.
Glück für die Frauen, bei denen die Zeitabstände in den Wechseljahren auseinanderdriften.
Um irgendeinen Jahreswechsel herum stellte ich fest,
dass bei mir genau das Gegenteil der Fall war: Die
Abstände schrumpften auf zuverlässige drei Wochen.
Im Internet fand ich sogar einen abenteuerlich klingenden
medizinischen Fachausdruck dafür: Polymenorrhö.
Also alles im normalen Bereich. Aber dafür öfter
Riesenappetit als sonst. Und so ungestraft wie früher
mal über die Stränge schlagen, das hat einfach nicht
mehr hingehauen. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten:
Mich den Launen der Natur opfern und den PMS-
(=prämenstruelles Syndrom) Heißhungeranfällen
hingeben oder hartnäckig nach einer Lösung suchen.
Da war das Lebe-leichter-Konzept für mich wie
geschaffen, das mit seinen einfachen Regeln
heißhungereindämmende Wunder wirkt. Auch
heute noch habe ich alle drei Wochen mehr Appetit
als sonst, aber das bleibt zum Glück im überschaubaren Rahmen.
Donnerstag, 15. Mai 2014
Sonntag, 11. Mai 2014
Das Naturgesetz des Schlangestehens
Juchu, da macht eine neue Kasse auf! Schnell hingewetzt. Glück!
Nur ein Kunde ist vor mir. Die Kassiererin sucht nach dem Strichcode
auf seiner Ware, dreht und wendet. Keiner da. Sie ruft bei der
entsprechenden Abteilung an. Es dauert geraume Zeit, bis einer
rangeht. Die lange Schlange an der Nebenkasse bewegt sich im
Gleichtakt voran. Mir wachsen Wurzeln an den Fußsohlen. Eines
weiß ich ganz genau: Wechsle ich jetzt die Schlange, schlägt das
eiserne Naturgesetz des Schlangestehens zu: Selbst die am
aussichtsreichsten erscheinende Schlange kommt schlagartig zum
Erliegen, sobald DU dich einreihst. Damit meine Fußwurzeln keine
Materialschäden am Boden verursachen, kreise ich wechslend mit
den Füßen. Das tut gut und das macht allemal mehr Spaß, als die
Aufschriften auf den Zigarettenpackungen zu studieren. Der
Gesprächspartner der Kassiererin braucht lange, bis er die
richtige Information findet. Nun könnte ich meine
Mitschlangesteher zu Kniebeugen ermuntern und es ihnen
vormachen, aber ich habe Angst, dass sie mich für total
bescheuert halten. Also nutze ich weiter die Zeit mit Füßekreisen,
und irgendwann komme ich wahrhaftig noch zum Bezahlen.
Funktioniert auch bei roten Ampeln und anderen Wartezeiten.
Juchu, da macht eine neue Kasse auf! Schnell hingewetzt. Glück!
Nur ein Kunde ist vor mir. Die Kassiererin sucht nach dem Strichcode
auf seiner Ware, dreht und wendet. Keiner da. Sie ruft bei der
entsprechenden Abteilung an. Es dauert geraume Zeit, bis einer
rangeht. Die lange Schlange an der Nebenkasse bewegt sich im
Gleichtakt voran. Mir wachsen Wurzeln an den Fußsohlen. Eines
weiß ich ganz genau: Wechsle ich jetzt die Schlange, schlägt das
eiserne Naturgesetz des Schlangestehens zu: Selbst die am
aussichtsreichsten erscheinende Schlange kommt schlagartig zum
Erliegen, sobald DU dich einreihst. Damit meine Fußwurzeln keine
Materialschäden am Boden verursachen, kreise ich wechslend mit
den Füßen. Das tut gut und das macht allemal mehr Spaß, als die
Aufschriften auf den Zigarettenpackungen zu studieren. Der
Gesprächspartner der Kassiererin braucht lange, bis er die
richtige Information findet. Nun könnte ich meine
Mitschlangesteher zu Kniebeugen ermuntern und es ihnen
vormachen, aber ich habe Angst, dass sie mich für total
bescheuert halten. Also nutze ich weiter die Zeit mit Füßekreisen,
und irgendwann komme ich wahrhaftig noch zum Bezahlen.
Funktioniert auch bei roten Ampeln und anderen Wartezeiten.
Montag, 5. Mai 2014
Lebe mit Vision
Eine Vision haben, das klingt irgendwie mystisch und ist
was für abgedrehte Spinner, wenn man der Erklärung im
Wörterbuch folgt. Ich bin da ganz für Pragmatismus. Und
nun heißt im Lebe-leichter-Kurs ausgerechnet ein Thema
so: Lebe mit Vision. Was heißt dieser Begriff denn nun
wörtlich? Etwas, das noch nicht da ist, das man aber schon
vor seinem geistigen Auge sieht. Genau, und da wird es
wahrhaftig pragmatisch: Der Lebe-leichter-Teilnehmer stellt
sich bildhaft vor, wie er mit seinem Wunschgewicht aussieht,
wie kraftvoll und gesund er sich fühlt, was für tolle Kleidung
er trägt, welch erstaunte Reaktionen und Komplimente er
bekommt... Je inniger er sich in dieses Bild hineindenkt, desto
mehr verankert es sich in seinem Unterbewusstsein, desto
stärker beeinflusst es seine Handlungen. Und da wird es auch
wieder ganz pragmatisch: Wer unbedingt zu diesem Ziel hinwill,
bekommt das mit dem maßvollen Essen leichter hin. Dann fällt
es leichter, zum zweiten Stück Schokolade NEIN zu sagen und
dem bequemen Schweinehund das Maul zu stopfen.
Aber was macht man nun, wenn man beim Zielgewicht angekommen
ist? Dann hat man immer noch ein Ziel: So bleiben, wie man ist.
Das geht nicht? Doch! Mit dem Beibehalten der einfachen
Lebe-leichter-Regeln als gute neue Gewohnheiten kriegt man
das hin. Ich hätte das selber nicht gedacht, aber es funktioniert.
Eine Vision haben, das klingt irgendwie mystisch und ist
was für abgedrehte Spinner, wenn man der Erklärung im
Wörterbuch folgt. Ich bin da ganz für Pragmatismus. Und
nun heißt im Lebe-leichter-Kurs ausgerechnet ein Thema
so: Lebe mit Vision. Was heißt dieser Begriff denn nun
wörtlich? Etwas, das noch nicht da ist, das man aber schon
vor seinem geistigen Auge sieht. Genau, und da wird es
wahrhaftig pragmatisch: Der Lebe-leichter-Teilnehmer stellt
sich bildhaft vor, wie er mit seinem Wunschgewicht aussieht,
wie kraftvoll und gesund er sich fühlt, was für tolle Kleidung
er trägt, welch erstaunte Reaktionen und Komplimente er
bekommt... Je inniger er sich in dieses Bild hineindenkt, desto
mehr verankert es sich in seinem Unterbewusstsein, desto
stärker beeinflusst es seine Handlungen. Und da wird es auch
wieder ganz pragmatisch: Wer unbedingt zu diesem Ziel hinwill,
bekommt das mit dem maßvollen Essen leichter hin. Dann fällt
es leichter, zum zweiten Stück Schokolade NEIN zu sagen und
dem bequemen Schweinehund das Maul zu stopfen.
Aber was macht man nun, wenn man beim Zielgewicht angekommen
ist? Dann hat man immer noch ein Ziel: So bleiben, wie man ist.
Das geht nicht? Doch! Mit dem Beibehalten der einfachen
Lebe-leichter-Regeln als gute neue Gewohnheiten kriegt man
das hin. Ich hätte das selber nicht gedacht, aber es funktioniert.
Samstag, 26. April 2014
Hab ich glatt vergessen
Das Lesen meiner Teenager-Tagebücher machte einen Strich durch
die verharmlosende Vergangenheitsvergoldung. Was habe ich nicht alles
verdrängt und schlicht vergessen! Ganz genau, verg-essen habe ich mich
meist bei Picknicks, Feiern und sonstigen Gelegenheiten, und mein sehr,
sehr, sehr gut gefüllter Magen verdrängte dann den Rest der inneren Organe.
Das schmerzte und ich konnte kaum noch laufen. Aber es hatte alles einfach
viel zu gut geschmeckt! Die tollen Torten, die leckere Lasagne, die herrlichen
Hähnchenteile, die phantastische Pizza, das war doch ganz klar, dass ich
das ausnutzte bis über den Anschlag hinaus. Zum Glück passierte das nicht
jeden Tag. Zeitweise quälte ich mich in meine Kleidung.
Was würde ich mir aus meiner heutigen Sicht raten, wenn ich noch einmal
Teenager wäre? Natürlich dürfte ich dieses höhere Ich nicht als eine Art
Mutterwesen betrachten, sonst hätte ich auf den Rat gepfiffen. Also eher
eine wertschätzende ältere Schwester, die zu ihrer Jugendausgabe sagt:
"Schätzchen, ich wollte dir nur mal sagen, dass du große Klasse bist. Auch
wenn alle anderen aus deiner Sicht schöner und besser in der Schule sind.
Ob du es glaubst oder nicht: Du bist wer(t)! Auch wenn gerade kein Junge
in dich verliebt ist und du in Mathe nicht den großen Durchblick hast.
Das musst du nicht in dich reinfressen mit riesigen Mengen Nudeln und
Hackfleischsoße. Hab Selbstvertrauen und Vertrauen in Gott. Er ist sowieso
dein größter Fan. Nimm ihn am besten mit auf die nächste Feier. Probiere
von allem ein bisschen, weniger is(s)t mehr. Trinke umso mehr Mineralwasser
und quatsche mit netten Leuten. Das kriegst du hin, da bin ich sicher.
Du hast das Zeug dafür."
Das Lesen meiner Teenager-Tagebücher machte einen Strich durch
die verharmlosende Vergangenheitsvergoldung. Was habe ich nicht alles
verdrängt und schlicht vergessen! Ganz genau, verg-essen habe ich mich
meist bei Picknicks, Feiern und sonstigen Gelegenheiten, und mein sehr,
sehr, sehr gut gefüllter Magen verdrängte dann den Rest der inneren Organe.
Das schmerzte und ich konnte kaum noch laufen. Aber es hatte alles einfach
viel zu gut geschmeckt! Die tollen Torten, die leckere Lasagne, die herrlichen
Hähnchenteile, die phantastische Pizza, das war doch ganz klar, dass ich
das ausnutzte bis über den Anschlag hinaus. Zum Glück passierte das nicht
jeden Tag. Zeitweise quälte ich mich in meine Kleidung.
Was würde ich mir aus meiner heutigen Sicht raten, wenn ich noch einmal
Teenager wäre? Natürlich dürfte ich dieses höhere Ich nicht als eine Art
Mutterwesen betrachten, sonst hätte ich auf den Rat gepfiffen. Also eher
eine wertschätzende ältere Schwester, die zu ihrer Jugendausgabe sagt:
"Schätzchen, ich wollte dir nur mal sagen, dass du große Klasse bist. Auch
wenn alle anderen aus deiner Sicht schöner und besser in der Schule sind.
Ob du es glaubst oder nicht: Du bist wer(t)! Auch wenn gerade kein Junge
in dich verliebt ist und du in Mathe nicht den großen Durchblick hast.
Das musst du nicht in dich reinfressen mit riesigen Mengen Nudeln und
Hackfleischsoße. Hab Selbstvertrauen und Vertrauen in Gott. Er ist sowieso
dein größter Fan. Nimm ihn am besten mit auf die nächste Feier. Probiere
von allem ein bisschen, weniger is(s)t mehr. Trinke umso mehr Mineralwasser
und quatsche mit netten Leuten. Das kriegst du hin, da bin ich sicher.
Du hast das Zeug dafür."
Donnerstag, 17. April 2014
Mittwoch, 16. April 2014
Das lohnt sich
Letzte Woche feierte ich Kursabschluss mit meinen Teilnehmerinnen.
Die vorher-nachher-Beweisfotos belegen die Gewichtsabnahmen, die
strahlenden Gesichter ein erstarktes Selbstwertgefühl. Um ihre
guten neuen Gewohnheiten weiter zu etablieren, werden sich dieFrauen
weiterhin treffen.
Das macht mir Mut und motiviert mich, die Lebe leichter-Treffen stets
neu anzubieten, auch wenn der Werbeaufwand fast größer ist als das
Vorbereiten und Durchführen der Kursabende selbst.
Ich freue mich schon und bin gespannt auf die neuen Teilnehmer für den
nächsten Kurs am Dienstag, den 29. April.
Letzte Woche feierte ich Kursabschluss mit meinen Teilnehmerinnen.
Die vorher-nachher-Beweisfotos belegen die Gewichtsabnahmen, die
strahlenden Gesichter ein erstarktes Selbstwertgefühl. Um ihre
guten neuen Gewohnheiten weiter zu etablieren, werden sich dieFrauen
weiterhin treffen.
Das macht mir Mut und motiviert mich, die Lebe leichter-Treffen stets
neu anzubieten, auch wenn der Werbeaufwand fast größer ist als das
Vorbereiten und Durchführen der Kursabende selbst.
Ich freue mich schon und bin gespannt auf die neuen Teilnehmer für den
nächsten Kurs am Dienstag, den 29. April.
Sonntag, 13. April 2014
Meine Geschichte mit dem neuen Buch
Im vergangenen Jahr wurden für das geplante Buch "Bleibe leichter in einem bewegten Alltag"
von Beate Nordstrand und Heike Malisic Beiträge gesucht, die die körperliche Bewegung schmackhaft machen sollen. Mitten in der Nacht fiel mir ein Krimi zum Thema "Schwimmen"
ein. (Er steht irgendwo in diesem Blog.) Beate fand ihn gut. Nun brauchte der Verlag noch ein
termingerechtes Schwimmfoto von mir. Auch wenn die Lufttemperatur schon sommerlich war,
ließ das elend lange und kalte Frühjahr durch die Baggerseetemperatur grüßen. Trotzdem sagte
ich zu meinem fotografierenden Schatz: "Heute oder nie." Irgendwie überwand ich mich, bis zum
Hals in die Hechtsuppe zu tauchen und in die Kamera zu grinsen. Nach mehreren
Fotografeninstruktionen und Richtungswechseln legte ich mich gut durchgekühlt in die Sonne.
Von wegen begeistert schwimmen, wie es in meinem Beitrag steht. (Das tat ich dann ein paar
Wochen später mit Hochgenuss.) Jedenfalls kam die Nachricht bei mir an, dass der Verlag
meine Geschichte doch nicht nehmen würde. "Nun gut, dann gibt es wenigstens mal ein Bild
von mir im Wasser", versuchte ich das Beste draus zu machen.
Umso größer war meine Überraschung, dass Beitrag und Foto doch im neuen Buch zu
finden sind. Allerdings wurde die kriminalistische Variante weglektoriert, was der motivierenden
Absicht jedoch keinerlei Abbruch tut. Doch nicht ganz umsonst gebibbert!
Im vergangenen Jahr wurden für das geplante Buch "Bleibe leichter in einem bewegten Alltag"
von Beate Nordstrand und Heike Malisic Beiträge gesucht, die die körperliche Bewegung schmackhaft machen sollen. Mitten in der Nacht fiel mir ein Krimi zum Thema "Schwimmen"
ein. (Er steht irgendwo in diesem Blog.) Beate fand ihn gut. Nun brauchte der Verlag noch ein
termingerechtes Schwimmfoto von mir. Auch wenn die Lufttemperatur schon sommerlich war,
ließ das elend lange und kalte Frühjahr durch die Baggerseetemperatur grüßen. Trotzdem sagte
ich zu meinem fotografierenden Schatz: "Heute oder nie." Irgendwie überwand ich mich, bis zum
Hals in die Hechtsuppe zu tauchen und in die Kamera zu grinsen. Nach mehreren
Fotografeninstruktionen und Richtungswechseln legte ich mich gut durchgekühlt in die Sonne.
Von wegen begeistert schwimmen, wie es in meinem Beitrag steht. (Das tat ich dann ein paar
Wochen später mit Hochgenuss.) Jedenfalls kam die Nachricht bei mir an, dass der Verlag
meine Geschichte doch nicht nehmen würde. "Nun gut, dann gibt es wenigstens mal ein Bild
von mir im Wasser", versuchte ich das Beste draus zu machen.
Umso größer war meine Überraschung, dass Beitrag und Foto doch im neuen Buch zu
finden sind. Allerdings wurde die kriminalistische Variante weglektoriert, was der motivierenden
Absicht jedoch keinerlei Abbruch tut. Doch nicht ganz umsonst gebibbert!
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