Freitag, 5. Januar 2018

Die Psychologie der kleinen Zahl

Wirklich Lust auf Liegestütze habe ich eigentlich nie.
"Also gut, ich mache mal zehn", sagte ich mir heute Vormittag,
und als ich bei Nummer zehn ankam, merkte ich, da kann ich
noch was draufpacken. "Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen",
dieser Spruch passt hier ganz gut, denn es wurden 20 Liegestütze,
naja, neunzehneinhalb.
Wenn die Zahl der Bewegungseinheiten größer und die der
Süßigkeiten kleiner wird, ist das eine verheißungsvolle Entwicklung.
Sich an Süßem satt essen geht eigentlich gar nicht so richtig, weil der
Appetit auf Zucker mit wachsender Zuckermenge steigt.
Wohlfühlfreundlich geht anders, zum Beispiel so:

Ein buntes, ausgewogenes Mittagessen, hinterher ein Obst und dann noch ein Schokokeks,
da kann doch gar nichts mehr schiefgehen bei diesem Mengenverhältnis😊

Dienstag, 2. Januar 2018

Leichter ins neue Jahr

Da auch ich als Lebe leichter-Coach ab und zu einen sehr süßen 
Zahn habe, trickse ich mich selber gern aus, damit ich mir die
Naschsachen besser einteile. Dafür stecke ich zu große Vorräte
an Süßem in eine Gefriertüte und hole mir bei Bedarf eine
dosierte Kleinigkeit aus der Gefriertruhe. Das ist nach Weihnachten
meine Erste Hilfe- Maßnahme, wenn der Gabentisch sich unter
Pralinen und Schokolade biegt.



Ich will mich doch wohlfühlen und gut in meine Kleidung passen.😉

Auch zu üppige Rezepte mache ich gerne leichter. Da sind zum Beispiel die Herzogin-Kartoffeln. Mit drei Eigelben und 100 Gramm Butter im Kartoffelteig zwar lecker aber üppig. Auch die Zubereitungsweise ist umständlich und zeitraubend.
So habe ich es gemacht: Ein Kilo gekochte Kartoffeln zu Mus drücken. Zwei Eier und 90 Gramm Butter hineinrühren. (Fällt schon das Problem weg - Wohin mit den Eiweißen?)
Salz und Muskat nach Belieben dazu. 
Normalerweise käme jetzt die Spritztülle zum Einsatz. Habe ich schon vor Jahren ausrangiert, weil ich sie viel zu selten bis nie benutzt habe. Also habe ich vom Teig Häufchen auf die Backfolie gegeben, flachgedrückt und mit der Gabel Muster hineingespurt.
15 Minuten bei 200 Grad und dann noch ein Weilchen bei Oberhitze überbacken, bis eine schöne Bräunung entsteht.
Hat allen Essern gut geschmeckt, keiner hat gemeckert.


Trotz allen leichteren Essens: Bewegung ist fast die halbe Miete. Die Erfahrung ist immer die Gleiche: Einmal aufgerafft läuft es. Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Und hinterher geht es mir immer ein bisschen besser als vorher. Raus also bei jedem Wetter.


Eine Stunde flottes Walking und alles ist wohlig warm bis in die Zehenspitzen.😊

Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnachtsbotschaft

Eine geniale Verwandte hat mir ein Video geschickt,
das ich Euch gern weiterschicke:


Samstag, 23. Dezember 2017

Das war ein gutes Jahr

Geht es dir auch so, dass du gerne neugierig auf Neues bist?
Wenn ich auf das Jahr zurückschaue, habe ich manches Neue
kennengelernt, wofür ich sehr dankbar bin. 
Zum Beispiel habe ich die Teilnahme an einer Frauenfitnessgruppe
ausprobiert, die sich in meiner Wohnnähe trifft.
Voll Elan und Ehrgeiz machte ich bei allen Übungen mit, doch
die tüchtige Kursleiterin hat ein waches Auge und hat mich oft
korrigiert, wenn ich zum Beispiel die Schultern hochzog. Das
tut denen nämlich gar nicht gut. 
Ich dachte, ich kenne alle Übungen schon, die mit den Gewichten,
mit dem Pilatesball , dem Theraband oder mit eigenem Krafteinsatz.
Da tat sich eine neue Bewegungswelt für mich auf.
Deshalb bleibe ich auch im neuen Jahr dabei. Nicht zuletzt deshalb,
weil die Mädels der Gruppe, und natürlich auch die Leiterin
sehr nett sind.
Allen Blogleserinnen und -lesern wünsche ich gesegnete Weihnachten.😊

Mittwoch, 29. November 2017

Frühstück mit drei Q

Das war eher Zufall. Eine nicht mehr ganz frische Quitte
musste verarbeitet werden, ein Rest Quark war noch im
Kühlschrank und aus Quinoa kochte ich einen Milchbrei.
Diese Zutaten wurden mein Frühstücksmüsli zusammen
mit ein paar Trockenfrüchten und Nüssen.
Dass man Quitte auch roh essen kann, ist meine neueste
Erkenntnis. Feingeraspelt lässt sie sich locker mit anderen
Zutaten genießen. Ganz nebenbei verleibt man sich dabei
Vitamin C, Zink, Folsäure, Eisen und Kupfer ein.
Zum Glück brauchen Quittenbäume kein Glyphosat.
Was für eine wahnsinnige Entscheidung in einer so
sensiblen Regierungsphase. Will nicht wissen, wie viel
Monsanto hat fließen lassen. Was sollen wir Verbraucher
tun? Die nächsten fünf Jahre nichts essen?
Auswandern? Autark leben?
Bewusst einkaufen und bewusst essen. Trotzdem dankbar
genießen. Aufhören, wenn man satt ist. Wer zu viel isst, 
isst möglicherweise auch mehr Giftspuren.


Mittwoch, 15. November 2017


Aus Ab- wurde Zuneigung

Mein Lieblingssport als Teenager war es, lesend auf dem Sofa
zu liegen und irgendwas dabei zu kauen. Ich hätte schreckensgeweitete
Augen bekommen, wenn mir jemand prophezeit hätte, dass ich heute
ziemlich anders drauf bin. Also, damit es kein Missverständnis gibt:
Ich liege auch heute noch sehr gerne auf dem Sofa und lese und manchmal
kaue ich etwas dabei.
Mein Verhältnis zum Sport ist aber ein anderes geworden. Ich würde
sagen, aus anfänglich starkem Misstrauen ist eine Art Freundschaft
gewachsen. So sehr, dass ich mir manchmal eigene Übungen ausdenke,
so wie diese: (vielleicht gibt es die ja auch schon und ich weiß es bloß nicht)
Erstmal Schwebesitz über dem Boden...


...dann Knie beugen und vorwärts schieben...
...bis du eine Brücke bist. Zurück in den Urzustand und nach Belieben wiederholen.


Sonntag, 12. November 2017

Das Leben feiern

Auch im November geht es weiter, das Leben.
Die Kunst ist, es auch jetzt so bequem angenehm wie
möglich zu machen. Gestern Vormittag ließen mein
Mann und ich uns auf keine Diskussion mit dem
inneren Schweinehund ein und legten eine Walking-
und Joggingrunde im Wald ein. Siehe da, wir trafen
eine sehr nette Bekannte, die unverdrossen mit ihren
Nordic Walkingstöcken unterwegs war. Was für ein
schöner Tagesstart!
Im November gibt es mehrere Geburtstage in unserer
Familie. Weil ich für uns selber kaum noch Kuchen backe,
da es sich der Aufwand für so wenige Leute nicht lohnt,
genieße ich ihn dann bei Feierlichkeiten. Dafür lasse ich
dann das Abendessen ausfallen. Mit diesem Trick bleibt
meine Kleidung knitterfrei kneiffrei.

Da wurde ein süßes kleines Kind gefeiert.