Dienstag, 26. April 2016

Auch Putzen kann Sport sein

Zwei Wochen lang hatten wir die Handwerker im Haus.
Unsere Vermieterin ließ eine neue Heizung einbauen.
Es war der Wahnsinn. Um die Materialien für meine
Walking- und Lebe leichter-Kurse zusammen zu suchen,
kroch ich zwischen Möbeln umher.
Massenhaft Löcher wurden durch Wände und Decken
gebohrt. Mit dem Sand hätte ich einen Sandkasten 
füllen können. Für das Gröbste hatten die tüchtigen
Handwerker einen Sauger dabei. An einem Freitag
wurden sie fertig und am Samstag habe ich vom frühen
Morgen bis zum späten Abend geputzt, geräumt, gesaugt,
gestrichen. Da habe ich keinen Extra-Sport gebraucht.
Am Sonntag habe ich in meinem Arbeitszimmer alles
wieder eingeräumt. Alles? Nein, bei der Aktion flog
eine Menge Material raus. Welch ein Befreiungsschlag!
Und nun blicke ich wieder durch bei meinen Kursunterlagen.

Montag, 11. April 2016

Gebet

Gott, Du bist so real wie die Stadt Madrid.
Du bist der beste Hörgeräte-Akustiker.Von Dir habe ich zwei geniale Hörgeräte bekommen,
meine Ohren. Das ist der Hammer, der Hammer mit Amboss und Steigbügel.
Wenn ich schon als Dein Geschöpf zwei Ohren habe, dann hast Du als mein Schöpfer erst recht welche. Danke, dass Du mich hörst.
Und danke auch, dass Du alles andere an mir richtig gut hinbekommen hast.
Das ist wie so eine Art Garten, wo ich mich kreativ austoben kann.
Durch Überdüngung sowie durch Wassermangel habe ich seine Funktionen eingeschränkt.
Durch zu dichtes Säen haben sich die Pflanzen gegenseitig erdrückt.
Und manchmal habe ich vergessen, rechtzeitig zu säen.
Ich war zu nachlässig, das Unkraut zu jäten.
Ich habe zu lange tatenlos zugesehen, wie Schädlinge eingefallen sind.
Herr, du möchtest, dass ich Freude an meinem Leben habe.
Hilf mir, gut damit umzugehen:
Dass ich meine Mahlzeiten nicht gierig verschlinge, sondern gourmetmäßig genieße.
Dass ich über den Tag verteilt viel Wasser trinke.
Dass ich nicht durch einen vollgekritzelten Terminkalender hetze, 
sondern still werde und Freundschaften pflege.
Meine Seele und meine Freunde sind so kostbar.
Hilf mir, nein zu sagen und meinen Akku rechtzeitig aufzuladen.
Mit Deiner Hilfe wird das schon.
Du bist der Allerbeste.
Ich danke Dir.
Amen

Sonntag, 3. April 2016

Kindermund

Eine langjährige, klasse Freundin hat mir heute berichtet,
was ihre dreijährige Enkelin neulich gesagt hat:

"Gell Oma, es ist nicht gut, wenn man immerzu Schokolade isst.
Man muss manchmal auch andere Süßigkeiten essen."

Ausgewogenheit beim Essen und Ausgewogenheit im Leben,
um diese Ganzheitlichkeit geht es in den Lebe leichter-Kursen.

In Bamberg startet der nächste Kurs am Montag, den 11. April
um 19:30 Uhr in der Hainstraße 23 bei Mehrwert.
In der ersten Kursstunde ist jeder herzlich zum unverbindlichen
Schnuppern eingeladen.
Der 12 teilige Kurs kostet 98 €, hinzu kommt das Buch
"Lebe leichter - genial normal zum Wunschgewicht" und der
Planer, ein kleines Ernährungstagebuch für 19,95 €.

Wer seinen Ehepartner mitbringt, erhält 10 % Ermäßigung.

Mittwoch, 30. März 2016

Einmal ist keinmal


In der Regel ist Schreiben eine einsame Tätigkeit.
Um dem abzuhelfen, gibt es in Bamberg die "Textweber",
eine bunt gemischte Gruppe schreibfreudiger Menschen.
Wenn wir uns allmontaglich treffen, bringt einer ein
Thema mit, zu dem wir eine halbe Stunde lang schreiben.
Die Geschichten und Gedichte, die dabei herauskommen,
sind ebenso bunt gemischt.
Neulich hatten wir das Thema "Versuchung".
Als mein sehr wertgeschätzter Schreibkollege Martin Meyer
sein Gedicht vorlas, habe ich mich köstlich amüsiert. 
Mit seiner freundlichen Erlaubnis darf ich es hier veröffentlichen:

Einmal ist keinmal

Consommé vom grünen Klee,
Hanteln bis zum Schädelweh,
Pedometer, Halbfett-Butter,
dürres Sushi, frisch vom Kutter,
Harzer Käse, Joggingrunden,
Radltouren zum Gesunden,
Gurkensuppe ungeschmalzen,
und ja nicht zu stark gesalzen,
Hühnerbrühe ohne Nudeln,
Bauch voll Wasser mit viel Sprudel,
Currywürste streng verboten,
Kannen voller Tee, dem roten,
täglich Kalorienzählen,
unaufhörlich Muskelstählen,
bittrer Chicoréesalat
und kein Brötchen separat,
Hasenpfeffer ohne Kloß...
NEIN- so produziert man bloß
täglich wachsenden Verdruss
ohne meine Trauben-Nuss!

Drum gibt's heut 'ne Sonderbuchung,
gibt's die süßeste Versuchung,
seit es Süßigkeiten gibt,
denn wer seinen Körper liebt,
gönnt ihm anstatt Vollgesundung 
auch mal eine kleine Rundung!
Denn NUR meine Trauben-Nuss
schafft ein Ende dem Verdruss -
Mmmmmmh!


Hier geht es zu Martins Website: www.sprachklangwelten.de

Dienstag, 22. März 2016

Das Gute liegt so nah

"Wer nur rennt, verpasst die schönen Dinge am Wegesrand", pflegt mein
Liebster zu sagen. Recht hat er. Also packte ich heute meine Digitalkamera
in die Gurttasche und hielt einige Anblicke auf meiner Laufstrecke fest.
Los geht es vor der Haustür

Auf einem verwilderten Areal haben Kinder ein Lager gebaut.

Günstiges Obst und Gemüse im Tante Emma-Laden 

Eine ganz besondere Kiefernart

                                                  Denkmal für das Ulanenregiment. Kein Geringerer als                                                              Claus Graf Schenk von Stauffenberg diente in dieser Truppe.

Die Statue des Hl. Christophorus regte mich an, bei Wikipedia nachzulesen.
Diese Legenden haben was!

Hurra, etwas Grünes!

Anmutig präsentiert die Platane ihren Kugelschmuck vor
dem Märzenhimmel.

Ein Spraykünstler hat diese Betonwand zu etwas Besonderem gemacht.

Von allen Vögeln lassen sich die Wasservögel am leichtesten fotografieren.

Das harmonische Durcheinander von Flechten und Moos tut dem Auge gut.

Auf diesem Gehöft lebt meine süße kleine Enkeltochter.

Der Große Eichenbock ist selten und lebt im Bamberger Hain.

Eingebettet in Natur liegt die ehemalige Jugendherberge.

Wer das ist, konnte ich nicht herausfinden.

Die besten Kunstwerke gibt es in der Natur.

Dass auf der Schillerwiese eine große Vielfalt an Eichen steht,
erfahre ich durch diese Infotafel. Ich dachte immer, es gibt
nur ungefähr fünf verschiedene Eichen oder so.

Ein verschlungener Baumstamm am Botanischen Garten

Dienstag, 15. März 2016

Fishing for attention

Manchmal schafft es mein innerer Schweinehund, 
dass ich ihm zu viel Aufmerksamkeit schenke. Wenn
ich dann mehr nasche als mir gut tut, wedelt er freudig
mit dem Schwanz.
Nichts jedoch fürchtet er so sehr wie gute Gewohnheiten.
Die schützen mich vor seinem Winseln.
Dialog über den Tag verteilt:
Innerer Schweinehund: "Beachte den Wecker nicht. 
Bleibe noch eine Weile liegen."
Ich: "Zum Aufstehen habe ich tatsächlich keine Lust.
Aber dann kommt mein Tag durcheinander, und ich
freue mich auf meine Arbeit und auf alles, was der Tag
so bringt. Also raus!"
I.S.: "Du brauchst doch nicht immer so gesund und
portioniert frühstücken. Mach doch einfach mal eine
Ausnahme."
Ich: "Das wäre tatsächlich reizvoll. Aber ich mag nun
einmal mein leckeres Müsli."
I.S.: "Gestern warst du viel in Bewegung. So viel 
Nordic Walking und so. Für heute hast du dir eine
Bewegungspause verdient. Merkt keiner und tut keinem
weh."
Ich: "Mir ist heute tatsächlich nicht nach Anstrengung.
Aber meine Sportkleidung habe ich bereits an und
zeitlich kann ich es mir auch leisten. Ich fange einfach
mal an mit einem Gymnastik-Video, dann sehe ich weiter."
I.S.: "Iss mehr Nachtisch."
Ich: "Gestern war es zu viel. Heute die Hälfte."
I.S.: "Iss Schokolade am Abend."
Ich: "Schokolade gab es am Wochenende genug.                                                                                     Für den Süßhunger mixe ich mir eine Bananenmilch
mit Zimt. Sehr lecker, liegt nicht im Magen, löst keinen
Heißhunger aus."
Jetzt hat er aufgegeben und sich in eine Ecke verkrochen.
Vermutlich wundert er sich, dass er mich nicht mehr so oft
rumkriegt wie früher. Ich wundere mich auch und schiebe
es auf das Bollwerk von guten Gewohnheiten. Dass ich auch
mit über 50 noch dazulernen kann, hätte ich nicht gedacht.

Montag, 14. März 2016

Achtsamkeitstagebuch


Heute habe ich mich sehr gefreut über Post von einer
ehemaligen Teilnehmerin bei einem Lebe leichter-Kurs.
Sie ist eine echte Powerfrau, eine Kämpferin, die nicht
aufgibt.
Sie schreibt: "Vielleicht ist das Folgende auch eine Hilfe
für Deine Kursteilnehmer(innen): Ich schreibe am Abend
ein 'Achtsamkeitstagebuch' ... wie ist mein Befinden, was
will ich mit zuviel Essen und über den Durst trinken
erreichen? Welche Leere will ich damit füllen, usw.
Was kann ich außer essen tun?
Es hilft mir sehr, das aufzuschreiben! Es ist erstaunlich,
wie das hilft! Und wenn ich den Abend gut gemeistert
habe, klebe ich einen schönen Aufkleber (Sticker) als
Belohnung auf das Blatt, so wie man früher in der Schule
ein 'Sternchen' für gute Noten bekam."