Dienstag, 8. März 2016

Eine super Idee

Von wegen meine Lebe leichter-Kursteilnehmer lernen nur von mir!
"Für Fleischküchle auf dem Backblech mit Backfolie braucht man kein
Extrafett", gab eine Teilnehmerin ihren super Tipp weiter.
Bis dahin kannte ich nur die klassische Zubereitungsweise aus der Pfanne
mit viel Geruch und Fettspritzerei.
Heute probierte ich den Tipp aus. Während die Küchle 30 Minuten lang
bei 200 Grad brutzelten, konnte ich in Ruhe andere Dinge tun.
Das Ergebnis sah gut aus und nun war ich gespannt, ob die
geschmackspezialisierte Jury, bestehend aus meinem Mann, es als
würdig für das Küchenrepertoire befinden würde.
Diese Hürde wurde genommen und, hurra! - nun bin ich um eine gute
Idee reicher, die ich hier gerne teile.

Donnerstag, 3. März 2016

Der zähe Frosch

Heute halte ich den Lebe leichter-Kursabend zum Thema "Lebe verändert".
Da geht es um das Aufspüren von Gewohnheiten, die zu Übergewicht führen
und um das Erlernen guter neuer Gewohnheiten, die beim Abnehmen und
Gewicht halten hilfreich sind. Kann manchmal knifflig sein und man braucht
Geduld mit sich selbst. Folgendes Mutmach-Märchen ist mir dazu eingefallen:

Einmal fielen zwei Frösche in einen Sahnetopf. (Essfalle) Die Sahne war tief,
sodass sie keinen Grund fanden und die Wände waren hoch und glatt.
Die Frösche schwammen und zappelten eine lange Weile. (Sie wehrten sich
gegen die Essfalle und versuchten, neue Gewohnheiten zu bilden.) 
"Es hilft ja doch alles nichts", sagte der eine Frosch. "Ich mag nicht mehr.
Es ist mir zu anstrengend. Was hat das schon für einen Sinn? Mir geht die
Puste aus." Und er überließ sich der Sahne.
Der andere Frosch dachte: "Niemals! So lange ich Kraft habe, kämpfe ich
weiter. Die Hoffnung stirbt zuletzt."
Vom Zappeln taten ihm schon die Beine weh, aber er gab nicht auf, auch
wenn er zwischendurch Zweifel bekam. Da fühlte er zu seiner Überraschung
etwas Klumpiges, Festes unter einem Fuß. Dies gab ihm Mut zum Weiterzappeln.
Und je mehr er weiter machte, desto fester wurde die Sahne. Als er darauf stehen
konnte, sprang er hinaus.

Samstag, 27. Februar 2016

Lebe lebendiger

Eine Kursteilnehmerin hat einmal statt "Lebe leichter"
versehentlich "Lebe lebendiger" gesagt.
Diese Formulierung hat mir riesig gut gefallen.
Aus lauter Leere, Frust oder Stress die Schachtel
Pralinen räubern und die Dose Erdnüsse reinkippen
hat mit Lebendigkeit nicht allzu viel zu tun.
Dass wir auf der Welt sind, ist kein Zufall und schon
gar kein Unfall, sondern ein Glücksfall. Jeder hat
Begabungen, Dinge, die er gern tut. Ob das prestige-
trächtig ist oder nicht, spielt gar keine Rolle.
Du bist einzigartig und du sollst Freude im Leben haben.
Trau dich, dich auszutoben, deine Hobbys auszuleben,
experimentiere zuversichtlich herum. Meine ersten
Aquarellbilder waren nicht vorzeigbar, aber ich habe
Erfahrungen im Umgang mit Material und Farben dabei
gemacht. Mit jedem Bild wächst meine Freude am Malen.
Je mehr du aus deinen Begabungen machst, desto unwichtiger
wird das Essen, ganz im Sinn von "Lebe lebendiger".



Dienstag, 23. Februar 2016

Wie ein guter Freund

"Insulin hemmt die Fettverbrennung", dieser Satz stimmt,
solange es sich im Blut befindet und fleißig seine Arbeit macht.
Aber dieser Satz baut auch ein Feindbild auf. 
Dabei ist das Hormon Insulin wie ein guter Freund. Es hilft uns,
dass die Nahrungsbestandteile in die Zellen gelangen, sodass
unser Wunderwerk Organismus gut funktioniert und wir bei Kräften
sind. 
Sind wir am Dauerfuttern, ist auch das Insulin im Dauerstress, da
es nicht zur Ruhe kommen kann. Befinden sich Nahrungspartikel
in der Blutbahn, kommt es wie ein Besen gerast und fegt diese in
die Zellen. Es kann gar nicht anders, es ist ein Powerhormon.
Und unser Körper hat dann wahrhaftig keinen Grund, sich noch
zusätzliche Energie aus dem Fettvorrat zu holen. Das ist wie beim
Einkaufen: Kaufst du ständig frische Sachen ein und isst sie,
brauchst du die vollen Einweckgläser aus dem Keller nicht.
Mach einfach mal Pause zwischen den Mahlzeiten, am besten
vier bis fünf Stunden lang. Dann legt sich das Insulin schlafen
und dein Körper holt sich bei Bedarf gespeicherte Energie.

Dein Insulin hat sehr viel Power.
Es ist wie dein Bodyguard.
Gönne ihm regelmäßige Arbeitspausen.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Kreativer Spaß

Umringt von einer Kinderschar war ich damals froh, wenn ich aus dem Wäschekorb etwas
Sauberes, Zweckmäßiges für mich zum Anziehen fand.
Auch heute trage ich noch gern Jeans und Sweatshirt, experimentiere aber auch gerne,
welche Stücke zusammenpassen, und vor allem: Welche zu mir passen.
Immer wieder findet ein Erbstück seinen Weg in meinen Schrank, und dann tüftle und
probiere ich so lange herum, bis ich zufrieden bin und mich mit der neuen Kombination
wohlfühle.
Was sich querstellt, hat keinen Bestandsschutz, das fliegt raus.
Mit der Zeit habe ich so viele verschiedene Zusammenstellungen entwickelt, dass ich
sie mir nicht alle merken kann. Deshalb ging ich dazu über, sie zu fotografieren, zum
Teil auch mit dem passenden Zubehör. Gürtel zum Beispiel. Davon brauchte ich eine
bestimmte Auswahl, fand aber in normalen Läden kaum etwas Brauchbares.
Neulich im Second Hand-Laden entdeckte ich zwei gute Stücke für je einen Euro.
Wenn das Wetter grau ist, kleide ich mich bunt, das tut mir gut.






Dienstag, 9. Februar 2016

Erst auf dem Zahnfleisch, dann am Stock


Mit einer Familienfeier war das Wochenende arbeitsreich, danach ging ich auf dem
Zahnfleisch und hätte ein Wochenende zum Erholen gebraucht.
Zu Beginn der Faschingsferienwoche hat mich eine sehr liebe Freundin zu einer
Nordic Walking Tour eingeladen, zwei weitere klasse Frauen waren auch dabei.
Fast zwei Stunden lang marschierten wir stramm zunächst durch verwinkelte Gässchen,
dann durch einen hügeligen Wald. Dieses sanfte Ganzkörpertraining sozusagen am Stock
war die reinste Erholung. Ich hab mich so gefreut!
Wenn Du mit Nordic Walking beginnen oder wieder einsteigen willst, ich gebe einen
Kurs, der am Montag, den 22. 2. beginnt. Seit fünf Jahren bin ich Übungsleiterin beim
Kneippverein Bamberg.
Wo? Im Bamberger Hain, Treffpunkt ist der Parkplatz beim Jahnwehr, die Straße heißt Galgenfuhr.
Wann? Um 9 Uhr mit Stöcken, um 10 Uhr ohne Stöcke.
Der Kurs umfasst 16 Stunden und kostet für Mitglieder der Kneippvereins 15,-€, für 
Nichtmitglieder 25,-€
Während der Schulferien finden keine Kurse statt.
Einfach kommen, bezahlen und mitmachen. Ich freue mich auf Sie!

Montag, 1. Februar 2016

Alles ist erlaubt

Eine Interessentin beim Informationsabend für einen Lebe leichter-Kurs
fragte: "Ich esse so gern Bauernbrot mit Butter. Darf ich das denn
überhaupt noch, wenn ich da mitmachen würde?"
Mit einem sehr guten Gefühl und bestem Gewissen antwortete ich:
"Ja, natürlich dürfen Sie das. Sie schränken sich einfach in der Menge ein."
"Dann melde ich mich für den Kurs an."

Ich selbst genieße es auch sehr, dass mir keine Einschränkungen auferlegt sind.
Verbote würden mich ja doch nur reizen, sie zu umgehen. Und damit wäre die
ganze Esserei schon wieder viel zu kompliziert.
Einfach, überschaubar und entspannt, das ist ein Stück Lebensqualität.