Samstag, 10. Januar 2015

Spaß mit Maß

Wenn sportliche Bewegung zur Schwerstarbeit ausartet, macht sie keinen Spaß mehr.
So wie bei mir neulich. Einer meiner Söhne, der berufsbedingt und privat sehr viel
Sport treibt, joggte neulich mit mir. Er lief sein l a n g s a m s t e s Tempo. Ich hatte
große Mühe, Schritt zu halten und keuchte wie eine Dampfwalze. Es hat mir insofern
Spaß gemacht, dass die Sonne schien und wir etwas Gemeinsames taten. Aber von der
Anstrengung her brauche ich das wirklich nicht.
Anderes Beispiel: Eine meiner Schwestern schickte mir einen Link mit einem
17 Minuten Workout. Was sind schon 17 Minuten? Ich in Sportkleidung und guter
Stimmung vor dem Computer fange an, die Übungen nachzuahmen. Nach fünf
mörderischen Minuten war ich schweißgebadet. Die restlichen zwölf Minuten
kriegte ich nur noch ansatzweise und unvollständig hin. Habe ich jemals geglaubt,
ich sei sportlich, so strafen mich diese Erlebnisse Lügen
Wenn ich nicht wüsste, dass viele Bewegungsarten so richtig Spaß machen,
hätte ich nach diesen Erfahrungen das Handtuch geworfen.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Noch Plätze frei

Kurzentschlossene Abnehmwillige können sich gern noch in meinem
Lebe leichter-Kurs anmelden.
Er beginnt am Dienstag, den 13. Januar in der Hainstraße 23 bei "Mehrwert"
in Bamberg und dauert von 19 - 20 Uhr.
Die Gruppen sind immer sehr nett, es wird viel miteinander gelacht.
In der ersten Stunde darfst Du kostenlos schnuppern. Und wenn Du
jemanden mitbringst, bekommst Du 10% der Kursgebühr von 98,-€
erstattet.
Nähere Informationen findest Du unter www.lebe-leichter.com

Montag, 5. Januar 2015

Hier kommen einige Tellerbilder

Unlängst habe ich beschlossen, nach den üppigeren Weihnachtstagen wieder
zur normalen Ess-Tagesordnung überzugehen. Spaßeshalber habe ich meine Teller
von drei Tagen fotografiert. Und nebenbei Gewicht verloren. ("Verlieren" hat eigentlich
eine negative Bedeutung. In Deutschland bedeutet es allermeistens etwas Gutes, wenn
man Gewicht verliert:)

Hirseflocken, Obst, Jogurt, Walnüsse; heiße Zitrone als Getränk


und zwischendurch immer wieder Wasser und/oder Tee



                                                                         
Fisch, Kartoffelsalat, bunter Salat, frisch gepresster Orangensaft, kleines Dessert



                                                                                           
zwei Vollkornbrote mit Quark und Snacks, buntes Gemüse, Melonenenstückchen, Kakaogetränk


                                                                                  
Haferflocken, Obst, Kefir, Haselnüsse, heiße Zitrone





Gulasch, Reis mit Gemüse, Salat, Apfel, kleines Dessert, Tee
Pizza, Salat mit roter Beete, Birne, Radler




Zitrusfrüchtemüsli mit Cashews, heiße Zitrone(wegen Erkältung)



Mittags Einladung



Vorspeise



Extrateller für Salat? Benutze ich nicht.


                                                                             

Ein Drittel Salat auf den Essteller. Davon habe ich nachgenommen.





 Jetzt tat ein Cappuccino gut.



Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Sahne



Später Torte. Dafür ließ ich das Abendessen ausfallen.
          

GUTE GEWOHNHEITEN SIND BESSER ALS DIE FIXIERUNG AUF EIN ABNAHMEZIEL.                
                                                                              

Donnerstag, 1. Januar 2015

Ein gutes neues Jahr

Allen meinen Bloglesern wünsche ich gute neue Erfahrungen im Jahr 2015.
Und viel Mut, immer wieder aus dem Wohlfühlbereich auszubrechen.
Und viel Verspieltheit und Lebenslust. Heute Vormittag beim Joggen sah ich
ein Eichhörnchen, das sein Böller-Trauma offenbar rasch überwunden hatte.
Ohne Nahrungs- und Partnersuche sprang und wuselte es aus purer
Begeisterung und Freude akrobatisch schwerelos auf den Bäumen umher.
Irgendwie ein tolles Bild für eine entspannte Haltung.
Deswegen mache ich mich auch nicht verrückt, weil die Waage nach Weihnachten
etwas mehr anzeigt. Bin meinen Naschgewohnheiten zum Glück nicht mehr wehrlos
ausgeliefert. Das Lebe leichter Programm ist so verblüffend einfach. Am schwersten
ist es, den alten Gewohnheiten beizukommen. Aber die gute Nachricht lautet:
Erwiesenermaßen ist es leichter, sich eine gute Gewohnheit anzugewöhnen als sich
eine schlechte abzugewöhnen.
In diesem Sinne: Ein gutes neues Jahr!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Genial normal zur Tagesordnung

Besonders bürokratische Formulare haben es an sich, dass ich mich so richtig
im Regen fühle. Als müsste ich ein BWL-Studium oder so etwas ähnliches
nachholen. Da die Deadline bedrohlich näher rückte, MUSSTE ich dieses
Formular gestern ausfüllen. Natürlich hatte ich keine Lust und gönnte ich mir
erst einmal ein sehr ausgiebiges Maxi. (Ein erlaubtes Nasch-Extra). Dann biss
ich in den sauren Apfel, füllte das Formular nach bestem Wissen und Gewissen
aus und gab es heute erleichtert ab. In der Hoffnung, dass kein Rattenschwanz
dranhängt.
Und essensmäßig bin ich genial normal zur Tagesordnung übergegangen.
Habe das Frühstück ausgewogen (Obst, Kefir, Haferflocken), dafür aber
etwas kleiner gehalten und meinen geliebten Sport nicht ausfallen lassen.
Mittags und abends je ein Teller voll mit Gutem. Keine Extreme. Viel
köstliches Wasser, herrlich erfrischend. Ich staune, dass mein Körper
Ausrutscher lange nicht mehr so ahndet wie früher, als ich ernährungsmäßig
experimentell herumgeeiert bin. Lebe leichter hat mich so richtig schön
geerdet, obwohl ich auf dem Trampolin vor Begeisterung ausflippen könnte.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Gute Veränderungen

Die Teilnehmerinnen meines Lebe leichter-Kurses finde ich total klasse in ihrer
Originalität und Einzigartigkeit. Es ist für mich ein Vorrecht, sie erstmalig bzw.
näher kennen zu lernen.
Ebenfalls fühlt es sich wie ein Privileg an, die positiven Veränderungsprozesse
mit zu erleben, die durch Themen wie "Lebe bewegt", "Lebe mit Plan", "Lebe
mit Leidenschaft", usw. in Gang gesetzt werden.
Bei mir selbst hat sich auch etwas verändert. Ich habe stärkere Arme bekommen.
Weil ich seit einigen Monaten die Flexiband-Übungen durchführe, wie sie im
Buch "Bleibe leichter in einem bewegten Alltag" beschrieben und gezeigt werden.
Die Übungen fand ich am Anfang nervig, weil sie ungewohnt waren. Nicht, dass
ich Straußeneier an meinen Oberarmen gezüchtet oder mich sonst irgendwie zu
einem unfemininen Kraftpaket verändert hätte. Aber als Frau ist es schon sehr
praktisch, ein bisschen mehr Power zu haben. Das merkte ich neulich, als dringend
einige Möbel an den für sie bestimmten Platz wandern sollten, aber kein Mithelfer
in Aussicht war. Also schleppte, schob und wuchtete ich alles allein. Das hat so
richtig Spaß gemacht. Und ich habe gestaunt, was für Veränderungen möglich sind.
Auch noch mit 52.

Samstag, 15. November 2014

Werde zum Kurvenstar

Genau! Perfektioniere die Kunst, deinen Einkaufswagen sehr geschickt zu lenken.
Kratze gekonnt die Kurve um die prachtglitzernden, puderzuckerbedeckten
Pseudoversprechen. Einkaufen in der Vor-Vorweihnachtszeit ist wie ein Gang ins
Gruselkabinett: Die Zähne erschauern angesichts der versteckten Zuckerberge
und dein schon erreichtes oder auf dem besten Weg seiendes Wunschgewicht
gerät ins Zittern. Und heimlich fragst du dich: Wer um alles soll diese Wahnsinnsmassen
essen??? Früher machten die gehaltvollen und haltbaren Zutaten in der
Weihnachtsbäckerei richtig viel Sinn: Die meisten unserer Vorfahren mussten
körperlich hart arbeiten, es gab noch keine Klimaerwärmung, sprich: die Winter
waren kälter und länger, und so etwas wie Konservendosen und Gefriertruhen gab
es noch nicht. Aber es gab ein Wissen und ein Gespür für christliche Symbolik,
die in der Form des Stollens (eingewickeltes Kind), im Früchtebrot (Jesus ist das
Brot des Lebens) und in den Plätzchen ("Dein Wort ist mir so kostbar wie Honig")
zu finden ist.
Neulich sagte eine nette Hundebesitzerin, die ich meistens beim Joggen treffe, zu mir:
"Bald is fei Advent. Fei net bloß feiern. Des Beten net vergessen." (Für Nicht-Franken:
"Fei" wird in Franken als Füllwort in allen möglichen Sätzen benutzt.)
In diesem Sinne: Genieße dankbar und bewusst dein Stück Stollen oder Früchtebrot
und überiss dich nicht. Dann braucht dein (auf dem Weg seiendes) Wunschgewicht
bestimmt nicht zittern.