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Mittwoch, 27. Januar 2016

Erst im Mund, dann im Blick

Davon muss ich heute berichten: Eine Kursteilnehmerin aß so gerne
und regelmäßig Gummibärchen.
An einem Kursabend berichtete sie in ihrem herrlichen Fränkisch:
"Mid die Gummibärla is etzerd Schluss. Dafür hab ich mir an neuen
Schlafanzug gekauft mid laudä Gummibärla drauf."

Dienstag, 26. Januar 2016

Landplage

Augenringe, Unebenheiten, glänzendes Kinn, Schlagschatten, rote Riesennase, wüstes Haar -
so ähnlich stellt man sich einen Verbrecher vor.
In der Tat sind diese biometrischen Passbilder eine Landplage, auch ich kam heute nicht
drumherum. Habe das Ergebnis lieber nicht so genau angeschaut und mich damit getröstet,
dass diese Erzeugnisse fotografischer Kunst jeden noch so schönen Menschen entstellen.
Umgekehrt geht es in den Lebe leichter-Kursen, da blüht mancher Teilnehmer so richtig auf,
nicht nur äußerlich. Weil es kein reiner Abnehm- und Ernährungskurs ist, sondern auch
ein Ermunterungs- und Ermutigungskurs, das beste aus dem eigenen Leben zu machen.
Es ist immer wieder ein Geschenk, wenn ich das miterleben darf.

Freitag, 22. Januar 2016

Die Mega-Fettzelle


Neulich ließ die Vermieterin unseren Dachboden dämmen. 
Da mussten alle Kisten und Kartons, die jahrelang vor sich
hingedämmert haben, raus. Ich habe fast alles von den Kindern
aufgehoben, da bin ich sentimental. Nun war es an der Zeit,
mal alles zu sichten, säubern und zu sortieren. Siehe da, ein
Kopfkissen war auch dabei. Das habe ich in die jeweils erste
Stunde meines neuen Lebe leichter- und Bleibe leichter-Kurses
mitgebracht und erklärt: "Das hier ist eine Fettzelle. Und das
passiert mit dem Fett, wenn ihr zwischen den Mahlzeiten nichts
esst." Ich fasste in die Reißverschlussöffnung, holte etwas von
der Füllung heraus und steckte es in eine rote Stofftasche.
"Das Fett kommt in die Fettverbrennungszellen. Dort wird es
in Energie umgewandelt." Ich hielt ein brennendes Feuerzeug hin.
"Und dieser Vorgang findet in jeder Esspause statt, auch nachts.
So toll kann Abnehmen sein."




Montag, 18. Januar 2016

Freiheit beim Essen

Irgendwoher bekam jemand eine Dose Mahlzeitersatz, die er einem meiner Kinder gab,
und jetzt steht es in meiner Küche herum. Ich begutachtete das fremde Objekt näher.
Ein helles Pulver mit einer langen Zutatenliste an Vitalstoffen. Hilft angeblich beim
Abnehmen, wenn man es öfter mal mit einer normalen Mahlzeit vertauscht.
Da ich als Lebe leichter-Coach Bescheid wissen will, machte ich den Selbstversuch.
Ich rührte die angegebene Menge an und trank das Gebräu. Es schmeckte wie
Babynahrung. Nun bildete ich mir ein, dass ich Füll-und Quellstoffe spüren würde,
die eine länger anhaltende Sattheit garantieren. Nach anderthalb Stunden bekam ich
richtig Hunger, was nach einer normalen Mahlzeit bei mir nie der Fall ist.
Traurig, so ein Essensersatz, nix für die Sinne: Keine Farben, keine Konsistenz, kein
lockender Duft, kein Spielen mit dem Besteck. Ruckzuck weggeschlüft und man spürt
gar nicht, ob man satt wird, wie das bei einer 15 bis 20 minütigen Mahlzeit der Fall ist.
Die Versuchung bei so einer Abnehmweise, nebenher was Ordentliches zu essen, ist
viel zu groß. Was für eine Freiheit, was für ein Genuss ist doch so ein abwechslungs-
reicher, bunter Teller!

Freitag, 15. Januar 2016

Experiment geglückt


Die gute Nachricht: Bei gleichbleibenden Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten
habe ich trotz des Genusses von zwei Gläsern Wein à 150 ml in der vergangenen Woche nicht
zugenommen. Eine schlechte Nachricht gibt es nicht. Zum Wohl!




Donnerstag, 7. Januar 2016

Lachen und Wein

Meinen Vor- und Zunamen kann ich gut gebrauchen, eine Zunahme aber nicht.
Meine Kleider wollen nämlich nicht in ein Platzgerangel mit Hüftspeck verwickelt werden.
Nun erschwert Weintrinken aber das Gewichthalten. Hat viele Kalorien, bremst die
Fettverbrennung aus und kann den Appetit anregen.
Gestern bekam ich von sehr netten Menschen ein Flasche guten spanischen Rotwein.
Es muss ihn geben, den gesunden Mittelweg zwischen Lebensverneinung und Vollsuff.
Zweimal in der Woche Alkoholgenuss soll ein gutes Maß sein. Das will ich mal
konsequent ausprobieren. Dann habe ich immer etwas zu lachen: Beim Genuss und 
auf der Waage. Mal sehen, ob dem wirklich so ist. Ich werde berichten.

Freitag, 1. Januar 2016

Sportwagen Sport wagen

Hast du dir für 2016 mehr Bewegung verordnet? Sehr gut!
Egal, wie graunieselignasskalt das Wetter sich gibt, zieh dir
was Tolles über, bewege dich draußen und denke gute Gedanken
dabei. Es macht so viel Spaß, ein wenig verrückt zu sein!
Jawohl, verrücke den inneren Schweinehund, stell ihn beiseite,
höre ihn gar nicht und hüpfe in deine Sportschuhe.
Wie oft wurde dir für das neue Jahr Gesundheit gewünscht?
Mache aktiv mit und drücke dabei deinem Leben einen
lächelnden Stempel auf.
Bewegung ist für mich zu einer unbereubaren Sucht geworden.
Ebenso süchtig kann mich Nussschokolade machen. Hatte sich
doch glatt eine 300 g Tafel vor mir versteckt, die ich zu Weihnachten
bekommen habe. In einem schwachen Moment ist sie schneller weg
als ich denken kann. Das wären 1665 Kalorien auf einen Schlag.
Also habe ich die Tafel zerkleinert, die Stücke verpackt und eingefroren.
Dann kann ich mich jeden Tag über ein bisschen Nussschokolade freuen.