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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Ein kleines Gedicht

Bei einer banalen Arbeit fliegt mich manchmal eine Idee an,
zum Beispiel das folgende Gedicht, mit dem ich mich selber
ein bisschen motiviert habe (weil mich über die Feiertage gern
das ein oder andere Pfündchen anfliegt):

Figur schrotten?
Die Klamotten
sollen passen.
Zuviel naschen
einfach lassen.
Freude im Leben
kann nicht nur Süßes geben.
Wenn du gern tanzt
oder pflanzt
oder kegelst
oder segelst,
wenn du gern singst,
musizierend klingst,
wenn du Altes aufmöbelst
Naschorgien anpöbelst,
dann fühst du dich wohl
wie die Raupe im Kohl.
Jawohl.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Ein bisschen Vorarbeit


Leichtere Mahlzeiten vor den Feiertagen können nicht schaden.
Gestern habe ich ein Gemüsekuchen-Rezept ausprobiert.
Es wurde von meiner Familie angenommen, und das will immer
was heißen!!!
Etwas Zeit für das Geschnipsel muss eingeplant werden. 
Die lohnt sich.

Zutaten für vier Personen:

3 bunte Paprika, ein Bund Lauchzwiebeln, 2 Zucchini, 2 Möhren,
1 Broccoli (ersatzweise ein Wirsing oder Blumenkohl)
3 Eier, 70 g Butter oder Olivenöl, 180 g Mehl (gern auch Dinkel-
oder Weizenvollkornmehl), ein Päckchen Backpulver,
1 Packung Fetakäse

Möhren feinhobeln, anderes Gemüse kleinschneiden.
Mit dem Teig gut vermengen.
Alles auf das tiefe Backblech geben.
Salzen und pfeffern.
Gewürfelten Käse darüber verteilen.
50 Minuten bei 200 Grad garen.


Das Rezept stammt aus dem Buch "Bleibe leichter in einem bewegten Alltag" von Heike Malisic und Beate Nordstrand.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Die vierte Kerze

Bis vor Kurzem habe ich gedacht, die vier Adventkerzen 
sind ausschließlich dazu da, den Kindern die Zeit bis zum
Weihnachtsfest anschaulich darzustellen.
Wie schön, dass ich ein Leben lang dazu lernen kann!
Die Kerzen stehen nicht nur für die vier Sonntage, 
sondern auch für die vier Himmelsrichtungen, sprich,
für die ganze Welt. Will heißen: Jesus kommt als Licht
für die ganze Welt. Ist doch genial, oder?

Samstag, 19. Dezember 2015

Eiskalt erwischt

Es geschah neulich auf dem Heimweg von einem Lebe leichter- Kursabend:
Das Auto hinter mir platzierte genau in meinen Rückspiegel die Aufschrift:
STOP POLIZEI.
"Die können unmöglich mich meinen. Ich hab doch nichts falsch gemacht",
dachte ich. Sie meinten mich aber doch.
"Allgemeine Verkehrkontrolle. Ich möchte bitte Ihre Papiere sehen", sagte 
die freundliche Beamtin. Wenn es weiter nichts ist. die befinden sich ja
immer im Handschuhfach. IMMER. Ich blätterte zwischen Parkscheiben,
Einkaufszetteln und diversem Kram. Hä? Nochmal blättern. Nichts.
"Können Sie sich irgendwie ausweisen?" 
Ich dachte hektisch nach. Als einziges fielen mir meine Visitenkarten ein:
"Christine Gehrig, Lebe leichter-Coach, Nordic Walking Trainerin..."
Das schien einen seriösen Eindruck zu machen, dennoch wurde ein
Alkoholtest durchgeführt. Wie gut, dass wir bei den Kursabenden literweise
tolle Tees trinken. Weihnachtstee mit Aroma von Zimt und gebrannten Mandeln
ersetzt den Glühwein.
"Keine Promille, alles in Ordnung."
Ich zuhause zu meinem Mann: "Sag mal, wo sind unsere Führerscheine?"
"Ups, heute hatte ich das Auto in der Werkstatt, da habe ich sie rausgenommen."
Gut, im Zweifelsfall ist es mir lieber, ein fahrtüchtiges Auto zu haben.
Und es ist meine eigene Verantwortung, dass ich, wenn ich mich ans Steuer setze,
alles vollständig dabei habe.
Verkehrscheck macht die Polizei, Gesundheitscheck macht der Arzt. Ist es nicht toll,
wenn es jedes Mal heißt: "Alles in Ordnung."?

Freitag, 11. Dezember 2015

Ist Schokolade böse?


Ein wichtigrichtiger Satz bei Lebe leichter heißt:

NICHT DAS ESSEN MUSS SICH ÄNDERN,
MEIN ESSVERHALTEN MUSS SICH ÄNDERN.

Sehen wir uns mal an, wie sich das mit der Schokolade verhält.


Wir freuen uns über die nette Geste unserer freundlichen Nachbarn zum Nikolaustag.

                                Wie aber gehe ich mit meiner eigenen Nikolausfigur um?

                                              Sofort aufessen? Weiterverschenken?

                          Zwischen Exzess und Askese gibt es die kreative Genießermitte.


Hier ein Frühstück mit zwei Scheiben Vollkorntoast, Quark, Birnenspalten

                  und etwa einem Drittel der Schokofigur in Stücken darübergebröselt.

  Dazu eine Mandarine. 



Eine weitere Frühstücksidee ist ein Grießbrei aus einem Viertelliter Milch,

                  2 Esslöffeln Vollkorngrieß und wieder etwa einem Drittel der Schokofigur, 

                                                     die darin schmilzt. Dazu ein Apfel.



                  Diese heiße Schokolade besteht aus dem letzten Drittel, das in einem 

            Viertelliter heißem Wasser und einem Viertelliter heißer Milch schmelzen durfte.

                           Mit Zimt bestäubt ein flüssiger Nachtisch oder ein kleines Extra.

         
        

   

         
         
         

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Guter Start

Anfang 2016
viele Leute lechzen
nach weniger Pfunden
damit sie gesunden.

Dazu biete ich wieder den großartigen Lebe leichter Kurs an.
Das Konzept ist im Alltag sehr gut umsetzbar, es erfordert keinen
zusätzlichen Aufwand und ist wissenschaftlich fundiert.
Wenn Sie sich unverbindlich informieren möchten, sind Sie
herzlich eingeladen zum Informationsabend am

Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 19 Uhr in Bamberg,
Hainstraße 23 bei Mehrwert.

Der Kurs selbst beginnt eine Woche später am

Donnerstag, den 21. Januar 2016 um 19 Uhr bei der
gleichen Adresse.

Er umfasst 12 Abende und kostet 98,-€ zzgl. 19,95 €
für das Lebe leichter-Buch und den Planer (Ernährungstagebuch).

Wer keine Lebe leichter-Gruppe in seiner Nähe hat, kann auch
gerne das Online-Coaching bei mir buchen. Es dauert ebenfalls
12 Wochen und kostet so viel wie der Kurs.
Eine Onlinerin schrieb mir am Schluss:
"Vielen Dank für unglaublich wertvolle 12 Wochen."

ÜBRIGENS: Am kommenden Samstag, den 12. Dezember wird
ein Lebe leichter-Kursplatz bei www.inFranken.de im Online-Advents-
kalender verlost. Das ist den ganzen Tag bis 22 Uhr möglich.
Also am besten dick im Kalender notieren und/oder sich vom Handy/
Smartphone erinnern lassen.

Montag, 7. Dezember 2015

Selber entscheiden

Ich will eine schöne Adventszeit haben, jawohl!
Deshalb habe ich beschlossen, mich an den schönen Dingen
um mich herum zu erfreuen und das Gejammer um den
Konsumwahn auszublenden.
Das ist eine gute Entscheidung, denn eine dankbare Haltung
hält mein Seelengefüge zusammen.
Dankbar bin ich für die heutigen Walking- und Nordic Walking-
Kursstunden, die ich mit sehr liebenswerten Teilnehmern im
Bamberger Hain gehalten habe. Und das bei goldenem Sonnenschein!
Ich bin dankbar für mein momentanes Haushaltschaos, zeigt es mir doch,
dass mein Leben aus mehreren spannenden Dingen besteht, nicht
ausschließlich aus Putzen.
Und ich freue mich, dass mein eilig gekochtes Mittagessen trotzdem
Anklang fand: Rosenkohl mit Käsesauce überbacken, dazu Kartoffel-
Romanesco-Püree.
In diesem Sinne wünsche ich allen Bloglesern eine sehr schöne Adventszeit.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weihnachten früher und heute

Plätzchen sind superlecker, keine Frage. Deswegen habe ich zu
früheren Weihnachtszeiten Rekordmengen davon gebacken und
verdrückt. Als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war und
nach Neujahr mal wieder zur Vorsorge erschien, sagte der Arzt:
"Aufpassen mit dem Gewicht". Meine übermäßige Zunahme hatte
mich so erschreckt, dass ich ab diesem Tag sehr bewusst aß. Bei
der nächsten Vorsorge hatte ich ein Kilo abgenommen. Zum Glück
hat das dem Kind nicht geschadet. Nun aß ich ein klein wenig mehr
und so hat sich die Zunahme normal entwickelt. Trotzdem brauchte
ich nach der Geburt noch weite Kleidung. Eine Hebammenweisheit
hat mir geholfen, gelassen zu bleiben: "Neun Monate braucht der
Bauch zum wachsen, neun Monate braucht er, um die alte Form
wieder zu bekommen." Bei mir hat das tatsächlich gestimmt.
Heute esse ich auch noch sehr gern Plätzchen, aber eben nicht
mehr exzessiv. Am letzten Samstag habe ich meine selbstgebackenen
Vollkornplätzchen beim Adventsmarkt auf dem Gutshof meiner Eltern
verkauft. "Au weh, die Kalorien!", sagte eine Kundin. "Man kann die
Tüte in einer Stunde oder in einer Woche leer essen", sagte ich augenzwinkernd.
Nächstes Jahr muss ich mehr backen, sie gingen reißend weg.