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Donnerstag, 13. Dezember 2018

Erst schwer, dann leicht

So ist das mit neuen Gewohnheiten: Sie fühlen sich sperrig, unpassend
und unattraktiv an. Manchmal sehr unbequem.
So wie dieser komische Stein, den scheinbar kein Mensch braucht.



Abnehmen kann phasenweise anstrengend sein. Alte Gewohnheiten glotzen um die Ecke
und wollen ihre Stammplätze einnehmen. Ätsch, neu besetzt. Mit drei sattmachenden,
vielseitigen Mahlzeiten, mehr Bewegung, mehr Wasser, keinem Zwischendurchnaschen
mehr. In diese Gewohnheiten kannst du dich glatt verlieben. Weil du dich mit der Zeit an
sie gewöhnst und weil die Ergebnisse so schön sind.


Dienstag, 4. Dezember 2018

Greifbar und spielerisch

Keine Ahnung, wie ich zu der Einsicht kam, dass ein Würfel sechs Seiten hat.
In einer spontanen Eingebung verknüpfte ich das mit den sechs guten
Grundsätzen von Lebe leichter und erinnerte mich an die Märchenbilder,
die durch Drehen der Würfelreihen neue Bilder hervorzaubern.
Gedacht, gebastelt: Wie ging nochmal die Schablone eines Würfels?
Einige Schnipsel-und Klebeeinheiten später hatte ich etwas Neues für
die Kursstunde "Lebe verändert" - Wie kriegt man das mit guten neuen
Gewohnheiten gebacken? Die Definition für "gewöhnen" heißt "vertraut
machen durch dauernden Umgang, durch Wiederkehr des Gleichen".
Gebetsmühlenhaft wiederkäuen ist mir zuwider, so ließ ich die Würfel
sprechen. Für den Grundsatz Bewegung wählte ich die Farbe rot, denn
für manche Menschen ist Sport ein rotes Tuch.



Sonntag, 25. November 2018

Keine Zeit und trotzdem Gäste

Ein Highlight des Jahres steht ins Haus, nämlich der
alljährlich stattfindende Adventsmarkt in meinem Heimatdorf
in Unterfranken. Da zieht es mich hin, weil ich dort a) sehr viele
nette Leute und meine gesamte Familie treffe und weil ich b)
dort immer meine küchen-und kunsthandwerklichen Kreationen
zum Verkauf anbiete. Ich muss nicht erklären, dass  der
November stets der schnellste Monat für mich ist. Ausgerechnet
mein Geburtstag hat sich hier auch noch eingeschlichen. 
Ich freue mich ja sehr, dass ich auf der Welt bin und ich feiere
auch sehr gern mit Familie und Freunden. Irgendwie klappt das
trotz zeitlicher Enge immer. Statt Kuchen zu backen habe ich
Schichtdesserts in Gläsern gemacht mit Hüttenkäse, Obst, 
zerbröselten Keksen, Quark, Dörrobst und gerösteten Nüssen.
Und später gab es Brote mit Lauchcreme. 
Grundrezept: 1/2 Stange Lauch in feine Ringe schneiden. Mit
100g Frischkäse und 80g Quark vermischen, herzhaft abschmecken.
Ach ja, und frischgepressten Mandarinensaft gab es auch noch und
Kaffee sowieso. So ein Feier-Tag ist auch ein Jahreshighlight, das
ich auf keinen Fall ausfallen lassen will!



















Sonntag, 18. November 2018

Lebe alternativ

In diesem Fall meine ich damit kein plastikfreies Leben auf dem Land,
sondern gleichwertige Ausgleichsdinge zum Emotionsessen. Wenn du
deine Hände mit etwas Kreativem beschäftigst, sei es Blog schreiben😉,
malen, werkeln, musizieren, handarbeiten, dann können sie nicht zugleich
die Chipstüte leerfuttern. Und denke bloß nicht, ach ich kann das nicht so gut,
die anderen sind immer viel besser - ich sag dir eins: Der Anfang ist die Hälfte
des Ganzen. Fang mutig an zu experimentieren, sei kreativ, denn: Der schlechteste
Versuch ist immer der, den man nicht macht.
Letzte Woche habe ich auch einen Versuch gemacht: Für meine Lebe leichter
Kursteilnehmer wollte ich Duschpralinen herstellen.
Das Rezept geht so: 35g Öl deiner Wahl, 20g Duschgel, 70g Speisestärke
(Ich habe es aus dem Buch "Body Spirit Soul - 365 Impulse für ein ganzheitlich
leichteres Leben" von Heike Malisic und Beate Nordstrand)
Irgendwie wurde der Teig matschig. Als ich genauer auf das Etikett
des vermeintlichen Duschgels sah, stand da Bodylotion.
Also nochmal von vorn, diesmal mit Duschgel. Jetzt wurden es schöne
Kugeln, die so lecker aussahen, dass ich beim Austeilen gleich warnte:
Bitte nicht essen!
Mit einer Verwöhndusche tust du dir Gutes ohne schlechtes Gewissen,
ohne Zunahme. Und was das plastikfreie Leben betrifft: Wer weniger
nascht, verbraucht weniger Plastikverpackungen.😊


Montag, 12. November 2018

In das Auge, in den Sinn

Zwischen beiden Ohren scheint eine Röhre zu bestehen, durch die Gehörtes
wieder entwischen kann. Gesehenes bleibt leichter haften. Deshalb sammle ich
für meine Kursstunden alles zum jeweiligen Thema zusammen, was ich im 
Haus finde, kaufe ggf. Dinge dazu. Mal geht es um das kluge Zusammenstellen
der Mahlzeiten: Aus jeder Lebensmittelgruppe etwas auf jeden Teller, da jubelt
jede Körperzelle.
Mal geht es um Spaß und Freude an der Bewegung. Da jubelt auch jede Körperzelle.




Samstag, 3. November 2018

Im Restaurant

So ein schöner Luxus, einfach hinsetzen, die Seele baumeln lassen,
die Geselligkeit pflegen, sein Lieblingsessen aussuchen und für sich
kochen lassen. Bist Du vor Hunger fast am Zusammenbrechen, dann
bestell Dir was Ordentliches. Fühlt sich Dein Verlangen nach Nahrung
moderat an, könntest Du zwei Vorspeisen bestellen. Oder eine Suppe
und einen Salat. Damit Du hinterher vor lauter Vollgestopftsein nicht 
(zusammen)brichst. Leichter essen und genießen, das geht sehr gut
zusammen. 😊

Vorneweg eine
Kartoffel-Topinambur-Suppe.
 Dann ein Salat mit Garnelen und
vielen gerösteten Sonnenblumenkernen.
Zum Schluss habe ich mir ein 
Pizza-"Versucherla" von meinem Liebsten stibitzt.

Freitag, 26. Oktober 2018

Die Hände und die Augen brauchen was

An einem Kursabend theoretisches Wissen einfach mündlich zu
übermitteln macht weder mir noch den Teilnehmern sonderlich Spaß.
So bin ich ständig auf der Suche nach anschaulichen, handhabbaren
Ideen, um die Inhalte auch auf den Sinneskanälen rüberzubringen.
Je bunter, abwechslungsreicher und anschaulicher, desto mehr bleibt
hängen. Deshalb war ich in letzter Zeit öfter am Schnipseln und Kleben.

Jede kleine Verhaltensänderung Richtung Leichtigkeit ist wie ein Puzzle - das Leben wird vielfältiger und bunter
Auf dem Weg in Richtung Wohlfühlgewicht ergeben sich viele schöne Nebenwirkungen

Wie mutmachend, wenn ein Kilo nach dem anderen schmilzt

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein neuer Lebe leichter-Kurs beginnt...

...und zwar morgen Abend, Donnerstag, den 11. Oktober um 18 Uhr
in Bamberg in der Graf Stauffenberg-Realschule im Raum 207.
Ich brenne darauf, meinen künftigen Teilnehmern so schöne Dinge zu
sagen wie: Pflastere deinen Weg zu deinem Ziel mit Vorfreude und
Selbstvertrauen. Dein Ziel ist ein leichteres Leben in all seiner Vielfalt.
Habe Vorfreude auf diesen Satz deines Arztes: "Ich gratuliere Ihnen zu
Ihren guten Werten. Alles im grünen Bereich. Mach Sie weiter so, 
bleiben Sie dran."
Habe Vorfreude auf deine lockerer sitzende Kleidung, auf deine 
nächstkleinere Kleidergröße, auf größere Kleiderauswahl.
Habe Vorfreude auf die Reaktionen beim nächsten Treffen, bei der
nächsten Feier: "Wow, du siehst toll aus, irgendwie schlanker, fitter
und jünger..."
Habe Vorfreude auf dein wachsendes Selbstwertgefühl.
Trau dir zu, dass dass dein Körper stetig Fett abbaut und dass du
dein erreichtes Wunschgewicht halten kannst. Hab Selbstvertrauen und
sag dir: "Ich kann es und ich will es." Du kannst viele kleine kluge
Entscheidungen in deinen Alltag integrieren. Bau konsequent ein Drittel
Obst oder Gemüse in deine Tellerportion ein. Ist nicht schwer und macht 
leicht. Belade beim Einkaufen deinen Einkaufswagen klug. Nimm so viele
Wege mit dem Fahrrad wie du kannst. Lass am Abend die Süßig- und 
Salzigkeiten im allerobersten Schrankfach sofern du sie überhaupt gekauft
hast und beschäftige deine Hände mit etwas Kreativem. Schenke süße
Geschenke weiter. Und du wirst immer leichter. Trinke zwischen deinen
Mahlzeiten ein Glas Wasser und noch eins und noch einen Tee statt eines
Snacks. Das kannst du, das schaffst du. Bewege deine Füße nur einmal zum
Büfett, das zweite Mal zu einem Spaziergang oder zum Tanzen.
All das sind Pflastersteine auf deinem Weg zum Erfolg...
Neun Frauen haben sich schon angemeldet. Vielleicht willst du die Zehnte sein?
Dann melde dich bei der Vhs Bamberg entweder telefonisch 0951/871108
oder im Internet unter www.vhs-bamberg.de
Der Kurs beinhaltet 12 Treffen sowie 12 Motivationsmails an alle Teilnehmer
und kostet 118,- Euro.

Die Namenskärtchen habe ich schon vorbereitet


Samstag, 6. Oktober 2018

Erntedank

Was für ein reiches Jahr! Noch nie haben unsere Beerensträucher
und Obstbäume so viele Früchte getragen wie heuer. Viel
Arbeit, klar, aber dafür habe ich in der Gefriertruhe und in den 
Einmachgläsern biologisches, gentechnisch einwandfreies Obst,
das ich nicht extra in einer Plastikverpackung kaufen muss.
Was ich an Zeit in die Küchenarbeit gesteckt habe, spare ich beim
Einkauf. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er so viele tolle Sachen
für uns wachsen lässt.









Samstag, 29. September 2018

Sport ist Mord...

...und zwar für den inneren Schweinehund. Naja, nicht so ganz,
er steht immer wieder mal von den Totgeglaubten auf und zieht
so manches Register, um uns ein möglichst bequemes Leben
möglichst schmackhaft zu machen. Beides kann Gewohnheit sein:
Den Ausreden Gehör schenken (keine Zeit, schlechtes Wetter,
keine Lust, vielleicht morgen, zu anstrengend...) oder ein Quantum
Bewegung sich als tägliche gute Dosis verabreichen. Trickse dich
selber aus und verabrede dich zum Sport, dann nützt alles Winden
nichts und hinterher bist du dir selber einfach nur dankbar. Zusammen
macht es ja viel mehr Spaß, auch in der Gruppe. Gerade jetzt an den
goldenen Herbsttagen. Durch die frische Luft werden die Schleim-
häute befeuchtet und besser durchblutet, das macht sie stärker gegen
Erkältungseindringlinge. 
Das Bild entstand an einem der letzten Sommertage. Mein Liebster
und ich gehen sehr gern laufen.


Mittwoch, 26. September 2018

Ein guter langsam-ess-Trick für Europäer

Es geschah gestern Abend in einem Restaurant, in dem alles
konsequent asiatisch war: Die Einrichtung, die Bedienung, das
Essen sowieso und auch das Besteck: Nun stand bzw.saß ich vor
der Aufgabe, mein Sushi mit Stäbchen zu essen. Wäre ich heimlich
dabei gefilmt worden und die Leute hätten das im Netz gesehen, es
hätte bestimmt für viele Lacher gesorgt. Mit Messer und Gabel wäre
ich ratzfatz fertig gewesen, aber mit diesen Stäbchen stocherte und
spießte ich sehr unbeholfen herum und aß jedes Reiskorn gefühlt
einzeln. Als ich endlich fertig war, fühlte sich das Ergebnis sehr 
gut an: Ein angenehmes Sattsein. Das hätte ich mit Messer und
Gabel nicht so gut hingekriegt. 

Montag, 24. September 2018

Solche und solche Zeiten

Geht dir das auch so? Eine Zeitlang hat niemand Geburtstag, viele sind verreist
und die Menschheit scheint wie ausgestorben. Dann wieder häufen sich die geselligen
Ereignisse und türmen sich fast übereinander. In der vergangenen Woche gab es bei
mir eine Häufungsphase. Kaum ein Abend ohne einen Geburtstag, ein Treffen oder
sonst eine Feier. Das liebe ich genauso wie die Zeiten des für mich allein seins.
Das besonders leckere Essen mag ich natürlich auch sehr. Genauso sehr wie meine
passenden Lieblingskleider, die, wohlgemerkt, kaum dehnbar sind. Ist das irgendwie
vereinbar? Ja, feiern ohne krachend voll zu sein, das geht. Findet das Treffen am
Abend statt, esse ich tagsüber ein bisschen leichter und weniger ohne dabei zu
untertreiben. Das schenkt mir dann mehr Spielraum für kleine Extras ohne dabei
zu übertreiben. Und es gibt den Trick, selber etwas Leichteres beizusteuern.
Schönes Gefühl, am nächsten Morgen ohne verqueren Magen und dumpfen Kopf
aufzuwachen. Neulich habe ich einen leichten Birnenkuchen mitgebracht. Die
Butter im Rezept habe ich durch Apfelmus ersetzt. In den Haselnüssen ist ja genug Fett.
Funktioniert und schmeckt gut!😉

120 g Apfelmus, 120 g Zucker, 2 Eier, 120 g Vollkornmehl, 2 gestr. TL Backpulver, 120 g geriebene Haselnüsse, 1 EL Kakao, optional 2 EL Rotwein, 1 Pfund saftige Birnen

Aus den Zutaten einen Teig rühren und in eine Springform füllen. Die geschälten, geachtelten Birnen leicht in den Teig drücken. Bei 180 bis 200 Grad 35 bis 40 Minuten backen.

Mittwoch, 19. September 2018

Neuer Lebe leichter-Kurs in Bamberg

Er startet im Oktober als Vhs-Kurs, ich bin schon kribbelig gespannt,
wer alles kommt. Gestern gab es ein kleines Nachtreffen von einem
Kurs, es war noch so schön warm und wir konnten draußen sitzen.
Eine Ehemalige lernt nach einer Fraktur gerade wieder laufen und hat
durch das Halten ihres Wunschgewichts deutlich bessere Karten, sich
in allem leichter zu tun.
Nun aber hier die Daten:




Samstag, 15. September 2018

Entdeckung aus Kindertagen

Grundsätzlich ist es für mich ein Befreiungsschlag, wenn ich es mal wieder
geschafft habe, mich von überflüssig eingelagerten Dingen zu trennen. Aber 
manchmal bin ich sentimental und hebe einige der Schulhefte der Kinder noch
lange auf. Sind doch einfach süß, die ersten Schreibübungen, die ersten Diktate,
manchmal spürt man den Kampf der kleinen Hand mit dem Füller geradezu.
Folgendes habe ich neulich gefunden:









































































Dienstag, 11. September 2018

War ein schöner Sommer

Auch wenn er phasenweise wüstenmäßig drauf war, er hatte auch viele gute Seiten,
dieser Sommer. Unser kleiner Garten quillt seit Mai über von Früchten. Im Gegensatz
dazu sah das Gras völlig abgestorben aus. Ich konnte es kaum fassen, dass nach
einigen Regengüssen so viel Grün aus dieser dürrbraunen Masse drang.
Die weitestgehend terminfreien Wochen habe ich genossen und freue mich nun
auch wieder auf den Start der Walkingkurse.




Sonntag, 2. September 2018

Darf es ein bisschen mehr sein?

Fester Programmpunkt gestern: Abends mit netten Leuten Pizza essen gehen.
Habe ein wenig vorgearbeitet mit viel Bewegung und gemäßigten Essportionen.
In dem heimeligen Lokal gab es nur eine Pizzagröße. Ich wollte tapfer und
vorbildlich sein und mir die Hälfte einpacken lassen. Habe auch extra ein Foto
gemacht, weil sich das so schön für den Lebe leichter Kurs eignet. Keine Ahnung
ob es Hunger oder Appetit war oder eine Mischung aus beidem, jedenfalls war
mein Pizzateller irgendwann leergefuttert. Ab und zu brauche ich anscheindend ein
bisschen mehr und so lange diese Ausnahmen nicht zur Regel werden, muss
ich mir keinen Kopf machen. Immerhin ist das Essen für den Menschen da
und nicht der Mensch für das Essen. 😉


Montag, 27. August 2018

Kleine Entscheidungen, die sich summieren

Nach der eigentlichen Blutspende kommt der unterhaltsame Teil: Ich darf 
mir ein kleines Geschenk aussuchen und bekomme eine Brotzeit serviert.
Die besteht in der Regel aus drei Wiener Würstchen, Brötchen nach Bedarf
und Getränken. Neulich nahm ich mir eine Box mit buntem Knabbergemüse
als Ergänzung mit. Dafür wanderte das eine Würstchen in die Box, das kam
zuhause erstmal in den Kühlschrank. Vollständige Brotzeit mit mehr Vitaminen
und weniger Energie=weniger Hüftgold.
Kürzlich hatten wir ein kleines Familientreffen auf einem Bamberger Keller.
(Für Nichtbamberger: Es gibt in Bamberg unterirdische Stollenanlagen, in 
denen früher Bier gelagert wurde. Weil das so schön praktisch war, wurden
oberhalb Gastwirtschaften eingerichtet, in denen das Bier gleich ausgeschenkt
werden konnte.) So saßen wir also auf einem Keller, wo man sich auch halbe
Brotzeiten bestellen kann. Davon machte ich Gebrauch und hatte auch hier
mein buntes Knabbergemüse mitgebracht. Maßvolle, ausgewogene Menge=                                  mehr Auswahl bei der Kleidung.
Gestern am Sonntag half ich einer coolen Nachbarin mit Eiern zum Kuchen
backen aus. Heute brachte sie mir eine Box mit Kuchenstücken.
Möglichkeit 1: Damit sie nicht alt werden, gleich alle aufessen.
Möglichkeit 2: Weiterschenken? Ist in dem Fall irgendwie uncool.
Möglichkeit 3: Portioniert einfrieren und nach Bedarf das Kaffeetrinken
damit versüßen.

Genau so habe ich es dann gemacht. Portioniert naschen=mehr Lebensqualität.

Dienstag, 14. August 2018

Buchtipp

Auf recht wunderliche Weise kam ich zu einem tollen Buch.
Am Anfang stand ein Preisausschreiben. Und wahrhaftig wurde
ich angeschrieben, ich könne mir meinen gewonnenen Gutschein
im Einkaufcenter xy abholen. Also machte ich mich mit meinem
Fahrrad auf den Weg. Nach einer guten Strecke fiel mir ein, dass
ich mein Fahrradschloss vergessen hatte. Also zurück nach Hause.
Neuer Versuch am nächsten Tag. "Das Centerbüro hat samstags 
geschlossen", las ich an der Bürotür, und: "Gutscheine können Sie 
in der Buchhandlung besorgen." Also runter in den Buchladen.
"Damit sind leider die allgemeinen Gutscheine gemeint, nicht die,
die gewonnen wurden", bedauerte die freundliche Verkäuferin.
"Aber damit Sie nicht ganz umsonst hier sind, gebe ich Ihnen einen
Fünfeurogutschein für unser Geschäft."
Den tauschte ich gegen dieses Buch ein:


So wurde mein Wochenende ein Lesewochenende. Sehr humorvoll und ehrlich schildert die Autorin ihren Weg von über 340 Kilo (nein, ich habe mich nicht verschrieben) bis mittlerweile 170 Kilo.
Ihr Leben lang kannte sie nichts anderes als Diäten, Hungern und unmäßig essen.
Nach einem schockierenden Schlüsselerlebnis beschloss sie, es mit unspektakulärem normalen essen zu versuchen ohne verbotene Lebensmittel. Echt spannend, was da so alles passierte...
...gestern am Montag startete ich den dritten Gutschein-Versuch. (Nein, kein Zeitverlust, ich
bin einfach viel Fahrrad gefahren.) Yes, diesmal klappte es. Ich tauschte das Papier in
sattmachende, gesunde Währung um und was der Mensch sonst noch so braucht:


Keine Sorge, ich esse auch gern Pizza und Kekse. Nur halt nicht mehr so viel.



Dienstag, 7. August 2018

Urlaub

Wenn ich ein wenig länger nachdenken muss, welchen Tag wir eigentlich haben,
dann ist das ein Zeichen - nein, nicht für beginnende Demenz - sondern dafür, dass
ich im Urlaubsmodus angekommen bin.
Ein paar Tage an der Ostsee zwischen Kiel und Eckernförde liegen hinter mir.
Gut, dass das kein hippes Urlaubsziel ist, denn: Wir teilten die Sandstrände in
lieblicher Landschaft und das mild temperierte Meerwasser mit einer sehr
überschaubaren Anzahl anderer Urlauber. Mein Liebster erlebte mich während
der ersten Tage fast ausschließlich lesend. Ich war in den spannenden Thriller
"Der Jesus-Deal" vertieft. Ab und zu schwamm ich eine Runde. Zum Glück
hatten es die Blaualgen nicht bis in die Kieler Bucht geschafft.
Einmal saßen wir in einem Café und Andy bestellte spontan einen Schokoeisbecher.
Als der ankam, schmolz bereits die Sahne und die Soße tropfte. Gemeinsam retteten
wir diesen Becher und stellten dann fest: Dies war unser jeweils erstes Eis in diesem
Jahr gewesen. Hat was Erinnernswertes.
Ich wünsche dir und mir noch einen schönen August. Genieß ihn, er ist nur einmal im Jahr.



Samstag, 21. Juli 2018

Was motiviert stärker, nicht zu viel zu naschen?

Nachrichten wie diese?

"Wer deutlich mehr Körpergewicht auf die Waage bringt, hat es nicht nur im Leben schwerer.
Auch nach dem Tod eines stark übergewichtigen Menschen können sich für Angehörige
ungeahnte Probleme auftun: Ein extragroßer Sarg ist nötig -  und ein extragroßes Erdloch.
Auch die wenigsten Öfen in Krematorien sind breit genug für übergroße Särge.
Einige Kommunen haben sich inzwischen darauf eingestellt und erheben Zusatzgebühren
für solche Beerdigungen - etwa für zusätzliche Sargträger."

Oder Nachrichten wie diese?

Besser als jede specktakuläre Diät: Wenn man dreimal täglich ganz normal und ausgewogen
isst und außerhalb der Mahlzeiten einfach nichts, dann baut in den vier- bis fünfstündigen
Esspausen der Körper einfach so Fett ab - ganz unspecktakulär.
Auch wenn du eher langsam abnimmst, sagen wir mal, "nur" ein Pfund pro Monat, dann
sind das sage und schreibe sechs Kilo im Jahr. Eine gute Kleidergröße weniger.
Dieser Zustand ist dermaßen toll, dass einem jeder Verzicht wie ein Gewinn erscheinen muss.


Donnerstag, 12. Juli 2018

Kuchen satt

Freundlich wies mir meine Gastgeberin meinen Platz zu. Es war keineswegs so, 
dass ich an der fertig gedeckten Kuchentafel saß, sondern durfte beim Vorbereiten
und Backen fleißig mit Hand anlegen. So verrührte ich also Eier, Salz, Butter, Zucker
Milch und Mehl und füllte alles in die Form. Im Wunderbackofen war der Gugelhupf
ruckzuck fertig. Mein Gegenüber teilte ihn großzügig mit mir. "Sehr lecker",
schwärmte ich. In den nächsten Kuchen kamen -echte Spezialität- unreife Walnüsse.
Wahnsinnig gut. Von diesem und auch vom übernächsten Kuchen aß ich reichlich
und war begeistert. Beim vierten Kuchen meldete ich dann Bedenken an: 
"Ich platze gleich." 
"Du platzt schon nicht", fegte meine zweieinhalbjährige Enkelin diese Bedenken
beiseite und servierte mir eifrig ihr nächstes Backwerk.
Kalorienfrei Kuchen schlemmen, das ist einen echten Versuch wert.😉




Mittwoch, 27. Juni 2018

Feiern ist so schön

Dass Abnehmen kein Krieg gegen den eigenen Körper sein muss,
haben die Teilnehmerinnen meines gestern zu Ende gegangenen
Lebe leichter Kurses anschaulich bewiesen.
"Nie hätte ich gedacht, dass ich mit drei normalen Mahlzeiten gut
zurechtkomme, diese Struktur hat mir sehr geholfen", so der Grundtenor.
Die acht Frauen sind in den letzten Monaten zusammen 54 Kilo leichter
geworden. Das haben wir mit einem leckerleichten Mitbringbuffet gefeiert.



Ich sage vorher immer nur: "Bringt mit, was ihr denkt, macht keinen großen Aufwand."
(Organisieren gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken.)
Und immer ist von allem was da, eine schöne Vielfalt.

Wie gut, dass es What's App gibt. Innerhalb der What's App Gruppe wollen sich die Teilnehmerinnen
weiterhin gegenseitig zum Dranbleiben ermuntern.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Motivationshilfe

Mein aktueller Lebe leichter Kurs ist fast vorbei 
und es ist keineswegs so, dass alle Teilnehmer immer
nur von mir lernen. Auch mein Horizont wird erweitert,
allein durch das Kennenlernen all dieser einzigartigen
Persönlichkeiten. Eine Teilnehmerin hat sich für sich
selbst eine visuelle Bleib dran - Motivation ausgedacht:
Für jedes dritte Kilo weniger gönnt sie sich einen neuen
Anhänger für ihr Armkettchen. Da sie es den ganzen Tag
trägt, erinnert sie sich stets an ihr Ziel. Am Kühlschrank
hängt bereits der nächste Anhänger...

Mittwoch, 13. Juni 2018

Luxusprobleme

Eigentlich suchte ich etwas ganz anderes in meinen Tagebuchnotizen, aber dabei stieß
ich auf interessante Dinge, die ich schon wieder vergessen hatte:
"Komisch, letzte Woche habe ich noch zwei Kilo weniger gewogen. Hab ich gar nicht
gemerkt, wie das zuging. Vielleicht meine Portionen schleichend erweitert, zu viel Süßes,
an irgendwas wird es liegen. Was rate ich mir selber? Entspann dich erstmal. Hab dich
selber lieb. Style dich erst recht richtig cool. Iss ganz normal weiter und pass bei deinen
Portionen einfach wieder besser auf."  
Einige Zeit später war das wieder ausgebügelt. Früher hätte ich panisch gegengesteuert.
Heute weiß ich: Schalte ich auf ein "so wenig wie möglich", macht es mein Körper
genauso. Er verbraucht dann so wenig Energie wie möglich. Wenn ich
minimagermickrig esse, verbrennen meine Zellen so minimagermickrig Kalorien
wie möglich. Je mehr ich auf extrem mache, desto extremer spart mein Stoffwechsel.
Normal und entspannt essen ist die einfache Formel. Nicht die Mahlzeiten machen
dick, sondern das, was man außerhalb der Mahlzeiten isst.

Am vergangenen Samstag nun beim Auffrischungstreffen der Lebe leichter Coaches
hörten und sahen wir etwas über das Ernährungsprogramm für afrikanische Kinder,
es heißt JAM Deutschland und wird u.a. von Lebe leichter unterstützt. Ehemalige 
Schweizer Militärfahrzeuge bringen Säcke voll mit Getreidepulver, das mit Vitaminen
und Spurenelementen angereichert ist, in die entlegensten Dörfer. Das Pulver wird
mit Wasser angerührt und täglich an die Kinder verteilt. So können sie sich in der
Schule viel besser konzentrieren. Die Schule wurde von Spendengeldern erbaut.
Viele Teilnehmer von Lebe leichter Kursen spenden pro verlorenem Kilo einen
kleinen Geldbetrag nach dem Motto: Ein Minus auf der Hüfte ist ein Plus an
caritativer Wohltat. Wenn die Kinder gefragt werden - Wird euch dieser Brei nicht
langsam über? - dann verstehen sie diese Frage einfach nicht!
Mehr Informationen findest du hier: www.jam-deutschland.org

Dienstag, 12. Juni 2018

Raus aus der Sicherheitszone...

...auch beim essen. Das kostet manchmal Überwindung, kann aber
zu einer bereichernden Erfahrung werden. Im Rahmen des
sogenannten Auffrischungstags für alle Lebe leichter Coaches
unlängst in Würzburg gingen wir im Kaiserpalast essen. Wir
konnten wählen aus einer riesigen asiatischen Vielfalt. Diese
Chance, Neues kennen zu lernen, ließ ich mir nicht entgehen.
So genehmigte ich mir eine Kostprobe vom Kängurufleisch.
In der Hoffnung, dass das Tier gut gehalten wurde. Als ich
einmal in Australien war, habe ich Kängurus gestreichelt. Das
tue ich eigentlich lieber. 
Das Fleisch ist fest und sehr wohlschmeckend. Zu sehen oben im Bild.

Zeit für einen Nachschlag oder Nachtisch wäre gewesen, aber ich war mit reden und zuhören so beschäftigt, dass dies doch glatt in den Hintergrund geriet. Und bei der sommerlichen Witterung tat ein leichtes Essen einfach viel wohler.


Sonntag, 3. Juni 2018

Zeit mit weniger Terminen

Naturgemäß finden in den Ferien keine Kurse statt.
In den zurückliegenden zwei Wochen habe ich viel gelesen,
gemalt - und war zum ersten Mal im Mai im Baggersee schwimmen.
Jeden zweiten Morgen bin ich mit meinem Bodyguard und Mann in
Personalunion durch die Natur gejoggt, begleitet von Vogelgezwitscher,
Dunst über dem Getreidefeld, angenehmer Frische im Wald und betörenden
Farben. Normalerweise bin ich auch gern für Kulturelles zu haben, aber
dafür war es mir einfach zu warm. 
Dafür gab es hier und da kleine Feste. Und einmal bin ich mit einer
Freundin zwei Stunden lang durch den Wald gewalkt mit Stöcken, bergab
und bergauf. Davon hatte ich einen kleinen Muskelkater.



Das alles hätte ich verpasst, wenn ich verreist wäre. Alles zu seiner Zeit.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Schnittlauch unterbringen

Das leckere, gesunde Kraut hat Hochsaison, ist schnell geerntet
und schnell kleingehackt, genau richtig für mich.
In dieser Quarkmischung läuft Schnittlauch zur Hochform auf:

250 g Ouark, 250 g Jogurt, 1 TL Zitronensaft,
Salz, Pfeffer, Zucker und ein schöner Bund Schnittlauch


Reicht für vier Leute und schmeckt klassisch zu Pellkartoffeln.

Noch ein Spruch, den ich gelesen habe:

"Die meisten Menschen essen zu viel. Von einem Viertel dessen was sie verzehren, leben sie.
Von den restlichen drei Vierteln leben die Ärzte", steht im sogenannten Papyrus Ebers,
einer Schriftensammlung über Heilkunst aus dem alten Ägypten von 1550 v. Chr.

Ein gutes Bollwerk ist es, laaangsam zu essen, sich viel unterhalten, zwischendurch was
trinken, mal das Besteck weglegen, Löffel bzw. Gabel nicht zu voll machen. 

"Wenn er was Gutes zu essen hat, dann isst er langsam, damit er mehr hat", sagte der
fünfjährige Fabi über seinen Freund Johannes. Kinder sind einfach so klasse!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Trotzdem nicht zusammengebrochen

 Seit Kurzem bin ich kinderlos. Aber nicht katzenlos.


Alle  Kinderzimmer leer. Ich stellte mir das so vor, dass ich in ein emotionales Loch falle,
zusammenbreche, alle Vorräte aufesse und sentimental durch den Tag schleiche.
Weiß nicht, ob das vielleicht noch als eine Art Spätfolge kommt. 
Jetzt jedenfalls bin ich viel zu sehr mit leben beschäftigt, halte in der Woche vier
Walkingkurse, einen Lebe leichter Kurs, einen Bleibe leichter Kurs und begleite
auch per Telefon und Online Menschen beim genial normal essen lernen.
Mein Herzallerliebster ist sehr auf den Sportgeschmack gekommen, sodass wir öfter
in der Woche zusammen zu fetziger Musik Zirkeltraining machen oder joggen gehen.
Er, der weitestgehend Untrainierte, hängte nach kurzer Zeit mich, die weitestgehend
Trainierte, mit seinen viel längeren Beinen einfach ab. Eher ein Freu- als ein Ärgergrund.
Zwischendurch schicken meine Kinder und ich What's App Nachrichten hin und her,
da wachsen auch immer mal Fotos von den beiden Enkelmädchen rüber, den ganz
zweifellos süßesten Kindern der Welt. Und wenn wir uns life sehen, ist das immer 
wie ein kleines Fest.




Montag, 16. April 2018

Namensvarianten

Mein Nachname "Gehrig" hat schon manch kuriose Veränderung erlebt.
So las ich auf Briefumschlägen bisweilen "Gierig", "Gering" oder "Gele(h)rig".
Fehlt nur noch "Gefräßig". Nee, muss nicht sein. Alternativ trinke ich lieber
viel Tee und Wasser statt über den Hunger zu essen. Neulich habe ich die
Teesorte "Heißer Hugo" von Teekanne entdeckt. Schmeckt wunderbar,
das finden auch meine Kursteilnehmerinnen.

Sonntag, 1. April 2018

Mal was anderes

Neulich hatte ich viel Lust auf Ruhe und ignorierte alle terminlichen Möglichkeiten.
Es wäre auch zu schmerzlich gewesen, meine Malaktion, in die ich mich so schön
vertieft hatte, einfach zu unterbrechen. Ich malte etwas anderes als sonst, und zwar
eine Alternativliste für meine Kursteilnehmer, frei nach dem Motto: 
Wenn Hunger nicht das Problem ist, kann essen nicht die Lösung sein.
Essen ist eine schöne Nebensache. Es gibt so viele andere schöne Dinge,
die man sich auf diese Liste schreiben kann, denn erfolgreiche Menschen
denken schriftlich: