Freitag, 20. Mai 2016

Back to the roots

Weil meine Mutter aus Breslau/Schlesien kommt und bald
80 wird, luden sie und mein Vater die gesamte Großfamilie zu einer Reise in
ihre alte Heimat ein. Vollständig wären wir 30 Leute gewesen,
insgesamt haben es immerhin 27 geschafft, sich freizuschaufeln.
Wir sind ein kunterbunter Haufen, ein Puzzle aus Groß und Klein,
verschieden wie Tag und Nacht, aber wir lieben uns.
Geschichte, Familiengeschichte, Kultur - vieles sahen und hörten
wir in den fünf Tagen. Back to the roots...


Viel Gelegenheit für Sport gab es nicht, Joggen in der Stadt Breslau
voller Straßenbahnen und Autos wäre schlecht gegangen. Trotzdem
kein Problem, ich hatte mein Mini-Fitnessstudio dabei: Das Flexi-
oder Theraband. Passt in jeden Rucksack und lässt sich in jedem
Hotelzimmer betätigen. Als ich generell damit anfing, hat es mich
genervt, immer wieder in der Anleitung nachsehen zu müssen.
Nach einiger Zeit konnte ich die Übungen auswendig.
Alternativ zum Lift gab es im Hotel eine Treppe. Außer zum Koffer
tragen benutzte ich nur diese. Morgens schaffte ich es noch flott in
den vierten Stock, am Abend zog ich mich am Geländer hoch.
Dass das Hotelessen zu viel war, sagte mir heute meine Waage.
Nun bin ich wieder leicht-sinnig und esse ohne Rücksicht auf
Pfundsverluste.

Freitag, 13. Mai 2016

Frohe Pfingsten

Gestern habe ich einen Vers gelesen, der mich sehr angesprochen hat.
Ich grüße Euch, liebe Blogleser, damit zum Pfingstfest:

Ich wünsche dir, dass du erfahren mögest, dass alles, woran du gelitten hast,
nicht vergeblich gewesen ist, und dass dir Kräfte zuwachsen, deine Begabungen
zu entfalten und die Beziehungen zu Menschen heilvoll und fruchtbar
zu gestalten.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Igitt, Brennnesseln!


Sehr gewöhnungsbedürftig, was ich da von einer kräuterkundigen Frau hörte:
Aus Brennnesseln kann man nicht nur Tee machen. Man kann die Spitzen
pflücken und in Bananenmilch hineinpürieren oder für andere Süßspeisen
verwenden.
Das sprengte meine Vorstellungskraft, aber meine Neugier war geweckt.
Warum nicht einfach ausprobieren? In meinem nicht vorschriftsgemäßen
Garten wächst ja genug von dem Kraut. 
Tatsächlich, so eine angereicherte Bananenmilch schmeckt gut. Keine Spur
von Krautgeschmack oder Brennen. Und sehr gesund soll es auch sein.


Dienstag, 3. Mai 2016

Gesundes Fast-Food

Viel eingespannt und wenig Zeit, schon gar nicht zum Kochen,
trotzdem ist der Wunsch nach artgerechter Ernährung da.
Manchmal mache ich schnell etwas aus den Sachen, die ich
im Kühlschrank und in den Vorräten finde und die rasch
weich werden. Die Mengen messe ich mit den Augen ab,
das geht flotter als mit der Waage.
Also: Öl in der Pfanne erhitzen und Hirse anbraten, dazu
Zwiebel und Paprika. Mit Gemüsebrühe aufgießen,
köcheln lassen. Inzwischen Cocktailtomaten, Fetakäse
und Kräuter kleinschneiden, über das fertige Gericht streuen.
Nach Bedarf salzen und pfeffern.


Dienstag, 26. April 2016

Auch Putzen kann Sport sein

Zwei Wochen lang hatten wir die Handwerker im Haus.
Unsere Vermieterin ließ eine neue Heizung einbauen.
Es war der Wahnsinn. Um die Materialien für meine
Walking- und Lebe leichter-Kurse zusammen zu suchen,
kroch ich zwischen Möbeln umher.
Massenhaft Löcher wurden durch Wände und Decken
gebohrt. Mit dem Sand hätte ich einen Sandkasten 
füllen können. Für das Gröbste hatten die tüchtigen
Handwerker einen Sauger dabei. An einem Freitag
wurden sie fertig und am Samstag habe ich vom frühen
Morgen bis zum späten Abend geputzt, geräumt, gesaugt,
gestrichen. Da habe ich keinen Extra-Sport gebraucht.
Am Sonntag habe ich in meinem Arbeitszimmer alles
wieder eingeräumt. Alles? Nein, bei der Aktion flog
eine Menge Material raus. Welch ein Befreiungsschlag!
Und nun blicke ich wieder durch bei meinen Kursunterlagen.

Montag, 11. April 2016

Gebet

Gott, Du bist so real wie die Stadt Madrid.
Du bist der beste Hörgeräte-Akustiker.Von Dir habe ich zwei geniale Hörgeräte bekommen,
meine Ohren. Das ist der Hammer, der Hammer mit Amboss und Steigbügel.
Wenn ich schon als Dein Geschöpf zwei Ohren habe, dann hast Du als mein Schöpfer erst recht welche. Danke, dass Du mich hörst.
Und danke auch, dass Du alles andere an mir richtig gut hinbekommen hast.
Das ist wie so eine Art Garten, wo ich mich kreativ austoben kann.
Durch Überdüngung sowie durch Wassermangel habe ich seine Funktionen eingeschränkt.
Durch zu dichtes Säen haben sich die Pflanzen gegenseitig erdrückt.
Und manchmal habe ich vergessen, rechtzeitig zu säen.
Ich war zu nachlässig, das Unkraut zu jäten.
Ich habe zu lange tatenlos zugesehen, wie Schädlinge eingefallen sind.
Herr, du möchtest, dass ich Freude an meinem Leben habe.
Hilf mir, gut damit umzugehen:
Dass ich meine Mahlzeiten nicht gierig verschlinge, sondern gourmetmäßig genieße.
Dass ich über den Tag verteilt viel Wasser trinke.
Dass ich nicht durch einen vollgekritzelten Terminkalender hetze, 
sondern still werde und Freundschaften pflege.
Meine Seele und meine Freunde sind so kostbar.
Hilf mir, nein zu sagen und meinen Akku rechtzeitig aufzuladen.
Mit Deiner Hilfe wird das schon.
Du bist der Allerbeste.
Ich danke Dir.
Amen

Sonntag, 3. April 2016

Kindermund

Eine langjährige, klasse Freundin hat mir heute berichtet,
was ihre dreijährige Enkelin neulich gesagt hat:

"Gell Oma, es ist nicht gut, wenn man immerzu Schokolade isst.
Man muss manchmal auch andere Süßigkeiten essen."

Ausgewogenheit beim Essen und Ausgewogenheit im Leben,
um diese Ganzheitlichkeit geht es in den Lebe leichter-Kursen.

In Bamberg startet der nächste Kurs am Montag, den 11. April
um 19:30 Uhr in der Hainstraße 23 bei Mehrwert.
In der ersten Kursstunde ist jeder herzlich zum unverbindlichen
Schnuppern eingeladen.
Der 12 teilige Kurs kostet 98 €, hinzu kommt das Buch
"Lebe leichter - genial normal zum Wunschgewicht" und der
Planer, ein kleines Ernährungstagebuch für 19,95 €.

Wer seinen Ehepartner mitbringt, erhält 10 % Ermäßigung.